Wie die Stadt Berlin zu ihrem Namen kam

WelcherName Serie Städtenamen - Teil 1

Berlin ist eine Weltstadt. Es gibt auf dieser Welt wenige Städte, die einen so hohen Bekanntheitsgrad haben wie die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Berlin steht politisch für den Ost-West Konflikt, für die deutsche Wiedervereinigung. Berlin ist aber auch Kriegsschauplatz. Aus der Stadt sollte die Macht demonstrierende Weltstadt Germania gemachen werden. Berlin ist Modestadt, Stadt reicher Architektur und Kultur. Berlin ist, legt man die Einwohner mit türkischen Wurzeln zugrunde, die drittgrößte türkische Stadt - nach Ankara und Istanbul. Berlin ist multikulturell.

Doch woher stammt der Ortsname, der in aller Munde ist. Woher hat Berlin seinen Namen?

Anfang des 8. Jahrhunderts besiedelten Slawen das Gebiet des heutigen Berlin. Auf der rechten Uferseite der Spree und auf einer Spreeinsel ist sie dann entstanden - sie Siedlung "Berlin". Die erste Beurkundung von "Berlin" erfolgte im Jahr 1244. Da Berlin aus einer Siedlung der Slawen entstand, liegt es nahe, die Bedeutung im Slawischen zu suchen. Die Beschaffenheit der Landschaft ist der Ursprung von "Berlin". Der Namensteil "Brl-" bedeutet "Morast" oder "Sumpf". Berlin ist nun mal auf einer Sumpflandschaft entstanden. Der Rest ist ein für Ortsnamen üblicher Zusatz "-(i)n". Übersetzt bedeutet Berlin so viel wie "Ort im Sumpf".

Bild: TTstudio - Fotolia

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