Wenn sich die Norberts und Friedlindes real treffen

Außergewöhnliche Namen - Namenstreffen sind eine schöne Tradition

Sich in Internetforen zu treffen ist das eine. Sich im realen Leben zu treffen ist immer noch was anderes. Seit Jahren organisiert Friedlinde Gurr Hirsch, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg und ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde-Treffen. Sie lädt alle, die auch ihren außergewöhnlichen Vornamen tragen, zu einem Treffen ein. Kamen vor drei Jahren nur acht Friedlindes, sind es jetzt schon 22. Und jede dieser 22 ist davon ausgegangen, dass wohl niemand anderes geben könnte, der in Deutschland diesen Namen trägt. Seltene Namen scheinen Konjunktur zu haben.

Norbert-Treffen erfreut sich großer Beliebtheit

Nicht nur die Friedlindes treffen sich. Namenstreffen haben oft eine lange Tradition. So treffen sich die Utas in Naumburg, die Norberts in Magdeburg, die Josefs und Josefines in Uttendorf. Nicht selten geht es mehr als um Gemeinschaft und das Feiern des gemeinsamen Namens. Gerne wird des Namenspatrons gedacht. So zum Beispiel treffen sich die Norberts an ihrem Namenstag, um insbesondere dem heiligen Norbert von Xanten zu gedenken. Norbert, ein früher Reformist, war gerade für Magdeburg eine wichtige Persönlichkeit, der zu Ehren am 6. Juni das Norberttreffen stattfindet. Über 200 Norberts folgen der Einladung.

Bild: Alen-D - Fotolia

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