Wie die Stadt Köln zu ihrem Namen kam

Köln ist die bundesdeutsche Messe- und Medienstatt. Die Stadt ist weltoffen, tolerant, dem Karneval zugewandt. Unter den Großstädten Deutschlands ist Köln die Älteste. Ihr Name verrät es nicht auf den ersten Blick. Doch er ist römischen Ursprungs. Denn die Römer haben die heutige "gerade so" Millionenstadt Köln schon im Jahr 50 nach Christus zur Stadt erhoben.

Der Kaiserliche Stadthalter Roms hatte seine Residenz in "Colonia". Köln entwickelte sich unter den Römern schnell zu einem zentralen Handels- und Produktionszentrum nördlich der Alpen. Schon in der Spätantike fand das Christentum Einzug in die Stadt. Das Fundament für das bis heute so mächtige Bistum Köln wurde schon früh gelegt.

Schon im Jahr 50 nach Christus erreicht der römische Kaiser Claudius, dass Köln zu einer Kolonie Roms wird. Köln führt damit den Namen "Colonia Claudia Ara Agrippinensium". In den Jahren 50-70 nach Christus wird die römische Stadtmauer gebaut, die bis in das hohe Mittelalter hinein Bestand hat. Köln wird damit zur Hauptstadt der Provinz Niedergermanien. Eine mächtige Funktion.

Im Mittelalter erlebt Köln eine ganz neue Blütezeit. Im 12. bis 15 Jahrhundert war Köln die bevölkerungsreichste und auch die wohlhabendste (deutsche) Stadt. Durch eine kluge Stadtpolitik und den militärischen Sieg über den Erzbischof und Stadtherrn Siegfried von Westerburg im Jahr 1288 hatte Köln weitgehend Macht und Einfluss gesichert. Der Status "Freie Reichsstatt" erfolgte im Jahr 1475.

Bild: ake1150 - Fotolia

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