Woher hat die Stadt Frankfurt am Main ihren Namen?

Frankfurt ist ein weltbekannter Finanzplatz

Nur wenige Städte haben eine so schöne Skyline wie die Mainmetropole. Frankfurt ist eine einzigartige Messestadt und Touristenmagnet. Frankfurt ist Medienstadt, multikulturell. Viele Musikrichtungen und Künstler starten von Frankfurt aus in die große weite Welt. Mit rund 700.000 Einwohnern steht Frankfurt/Main auf Platz 5 der größten Städte Deutschlands. Nach den Millionenstädten Berlin, Hamburg, München und Köln. Frankfurt verfügt über eine reiche Geschichte. In ihr stehen Meilensteine unserer Demokratie. Doch woher hat die Stadt Frankfurt ihren Namen?

Frankfurt - Meilenstein unserer Demokratie

Der Name Frankfurt geht zurück bis in das frühe Mittelalter. Frankfurt wird erst im Jahr 793 urkundlich erwähnt. Im Jahr 794 muss Frankfurt schon ein namhafter Ort gewesen. In einem Brief, den Kaiser Karl der Große an den Bischof von Toledo schrieb, erwähnte er, "... in loco celebri, qui dicitur Franconofurd", dass er also an "... jenem bekannten Ort, der Frankfurt genannt wird".

Man geht davon aus, dass das Gebiet des Frankfurter Domhügels schon in merowingischer Zeit nach Aufgabe durch die Römer besiedelt war. 1992 wurde bei Ausgrabungen im Dom das Grab eines Mädchens aus der späten Merowingerzeit (7. Jahrhundert) gefunden. Kaiser Karl der Große erbaute an der "Franconovurd" ("Furt der Franken") einen Königshof und berief dort im Jahr 794 die Synode von Frankfurt ein. Ludwig der Fromme, Kaiser Karls Sohn, wählte Frankfurt zum Wohnsitz, erweiterte die Pfalz, ließ einen noch größeren Palast erbauen und umgab die Stadt 838 mit Mauern und Gräben. Nach dem Vertrag von Verdun im Jahr 843 wurde Frankfurt Hauptstadt des ostfränkischen Reiches.

Bild: blende11.photo - Fotolia

    Teilen