Wie Opel auf den Adam kam

Flotter Flitzer aus dem Hause Opel sorgt für Furore

Lange wurde spekuliert, welchen Namen Opel seinem Junior wohl geben wird. Monatelang wurden Namen kreiert, getestet, verworfen. Und dann war klar - Adam soll er heißen. Nach Adam Opel, dem Firmengründer. So naheliegend der Name sein mag. Opel hat es sich mit der Entscheidung nicht leicht gemacht. Dutzende Mitarbeiter waren über Monate hinweg mit der Modellbezeichnung beschäftigt. "Ein Name muss zunächst einmal zum Produkt und der Marke passen. Er muss frisch, neu und innovativ klingen. Und er muss für Aufmerksamkeit sorgen", so Andreas Bippes M.A. vom großen Namensverzeichnis WelcherName.

Die Bedeutung von dem Namen Adam

All das ist Opel mit dem Adam gelungen. "Wer sich im romanischen Sprachraum bewegt oder sich einen Vornamen aussucht, der ist per se nicht auf dem Holzweg", meint Andreas Bippes. Beispielhaft sind hier die Namen Mondeo, Insignia oder Punto. "Fantasienamen haben in den unterschiedlichen Sprachen eines Marktes oft eine Bedeutung, die der Philosophie des Produkts entgegensteht." Zu nennen ist hier der Mitsubishi Pajero. Im spanischen Sprachraum bedeutet Pajero - vornehm ausgedrückt - so etwas wie "Weichei". Was Opel mit dem Adam gelungen ist, haben andere Autohersteller auch schon geschafft: Wer einen Blick in die Firmengeschichte wirft, der kann an vergangene Erfolge anknüpfen. Jaguar hat das mit dem E-Type geschafft, VW mit dem Beetle.

Bild: mallivan - Fotolia

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