Wie die Stadt Paris zu ihrem Namen kam

Paris, Hauptstadt von Frankreich, Stadt der Liebe, hat eine über 2000 Jahre alte Geschichte

Paris ist die Hauptstadt Frankreichs in der Region Ile-de-France. In zumeist lateinischen Texten wird Paris Lutetia oder Lutezia genannt. Der Fluss Seine mit seiner Insel war ganz entscheidend für erste Siedlungen auf dem Stadtgebiet. In der Stadt leben über 10 Millionen Menschen. In der gesamten Metropolregion Paris sind rund 12 Millionen Menschen zuhause. Paris ist die vielbesungene Stadt der Liebe. Sie ist Weltstadt wie New York, Berlin oder London. Sie ist ein kulturelles Zentrum. Und sie ist die politische und wirtschaftliche Metropole eines zentralistisch organisierten Landes. Paris ist ein weltweit bedeutender Verkehrsknotenpunkt. In Paris haben internationale Organisationen wie UNESCO, OECD und ICC ihren Sitz.

Römer schufen die Stadt "Parisia"

Erste Siedlungen seit dem 3. Jahrhundert vor Christus legten das Fundament für die Weltstadt Paris. Der keltische Stamm der Parisii gab der Stadt ihren Namen. Sie siedelte auf der Seine-Insel, der heutigen Ile de la Cité. Der Name der Siedlung "Lutetia" wurde erstmals im Jahr 53 vor Christus im sechsten Buch von De Bello Gallico schriftlich erwähnt. De Bello Gallico schildert in dem Werk den gallischen Krieg Julius Caesars. Mit einem ersten Eroberungsversuch scheiterten die Römer. Ein zweiter Anmarsch 52 vor Christus brachte den Erfolg. Die siegreichen Römer überließen den Parisii die Seine-Insel und bauten auf dem linken Ufer der Seine eine neue römische Stadt mit Thermen und einem Amphitheater. Die Römer nannten die Stadt "Civitas Parisiorum" oder schlicht "Parisia". Nach dem Untergang des Römischen Reiches bestimmten fränkische Könige die städtische Entwicklung. Die ältesten Teile des Palais de la Cité sind die in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts unter Ludwig IX. entstanden.

Bild: samott - Fotolia

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