Bedeutung von dem Namen Matilda / Mathilda

Mädchenname Matilda war und ist in vornehmen Kreisen beliebt

Über Jahrhunderte hinweg war Matilda ein sehr beliebter, vornehmer Vorname. Auch noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Mädchenname Matilda gerne vergeben. Doch dann wurde es still um den Vornamen. Seit ein paar Jahren erfährt der Vorname eine kleine Renaissance. Man findet ihn wieder in den Listen beliebter Vornamen. Gerne werden auch Varianten oder Kurzformen von Matilda genommen - Hilda, Mati oder Hilde zum Beispiel. Auch in der Schreibweise Mathilda oder Mathilde kommt der Vorname zu Einsatz.  

Die Bedeutung des Vornamens Matilda findet sich im Althochdeutschen

Die Bedeutung des Vornamens Matilda führt in das Althochdeutsche. Hier bedeutet der erste Teil des Namens „maht“ so viel wie „Macht“, der zweite Teil „hiltja“ bedeutet „Kampf“. Der Vorname, den man demnach mit „Machtkampf“ übersetzen kann, hat am 14. März Namenstag. Varianten des Vornamens: Mechthild, Mathilde, Maude, Matilda, Mathilda, Maud, Mahaut, Mafalda, Mati, Matty, Hilde, Patty, Patsy.

Vorname Matilda beliebt im Mittelalter durch die Verehrung der heiligen Mathilde

Vorname Matilda beliebt im Mittelalter durch die Verehrung der heiligen Mathilde (um 895–968),  Ehefrau Heinrichs des Sachsen. Weitere bekannte Trägerinnen dieses Vornamens: Heilige Äbtissin des Stifts Essen im 10. Jahrhundert, Mathilde von Friesland (ca. 1024–1044), Königin von Frankreich, Mathilde von Franken (1027–1034), Königin von Frankreich, Mathilde von Flandern (1032–1083), Ehefrau von Wilhelm dem Eroberer, Matilda von England (Edith von Schottland; um 1080–1118), Königsgemahlin von England, Matilda (England) (1102–1167), Gemahlin Kaiser Heinrichs V., Mathilde von Savoyen (1125–1157), Königin von Portugal, Mathilde Plantagenet (1156–1189), 2. Gemahlin Heinrichs des Löwen. Und nicht zu vergessen Mathilde Gerg, die bekannte deutsche Skirennläuferin.

Bild: nuzza11 - Fotolia

    Teilen