Warum lassen wir Christen uns eigentlich taufen?

Die Taufe: christliches Ritual. Woher die Taufe kommt, was sie bedeutet

Die Taufe: Für die einen ist sie eine Selbstverständlichkeit, für die anderen kommt sie überhaupt nicht in Frage. Das Wort kommt aus dem Griechischen („baptizein“) und bedeutet so viel wie eintauchen oder untertauchen (aus „daupjan“ wurde „taufen“).

Die Taufe ist ein christlicher Ritus aus der Zeit des Neuen Testaments

Die Taufe ist ein christlicher Ritus aus der Zeit des Neuen Testaments. Die Taufe wird in den christlichen Kirchen aber ganz unterschiedlich praktiziert. Auch gibt es verschiedene Auffassungen über die Bedeutung und den Zweck der Taufe. So kann die Taufe für die Eingliederung oder Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft stehen. Auch ist die Taufe ein Glaubensbekenntnis. Die Taufe ist vollzogen, wenn in einem Ritual dem Täufling Wasser übergossen wird. Oder er wird eingetaucht in Wasser. Während dieses Rituals wird eine Taufformel gesprochen.

Symbolische Taufhandlung ist Teilhabe an der Sündenvergebung

Die Taufhandlung ist als Teilhabe an der Sündenvergebung durch den Tod Jesu zu verstehen. Durch die Handlung wird der Täufling aufgenommen in die kirchliche Gemeinschaft. Aber auch in anderen Religionen gibt es rituelle Handlungen mit Wasser, so zum Beispiel Waschungen.

Taufe durch Johannes: Erste Taufe, die im Neuen Testament erwähnt wird

Die Taufe Jesu durch Johannes ist die erste Taufe, die im Neuen Testament Erwähnung findet. Er erhielt deshalb auch den Beinamen Johannes der Täufer. Johannes taufte im Wasser des Jordan. Die Taufe war Sühnebekenntnis und mit der Buße verbunden. Alles geschah zur Vergebung der Sünden. Jesus ließ sich von Johannes taufen. Auch einige der Jünger und Apostel wurden durch Johannes getauft.

Matthäus Evangelium endet mit dem Taufbefehl Christi

Das Matthäus Evangelium endet mit dem Taufbefehl Christi: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

In der Bergpredigt ruft der Apostel Paulus zur Taufe auf

In der Pfingstpredigt ruft der Apostel Petrus öffentlich zur Taufe auf. Er verheißt denen, die umkehren und sich zur Vergebung der Sünden taufen lassen, dass sie den heiligen Geist geschenkt bekommen. Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.

Bild: mylu - Fotolia

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