Adolf bringt sie alle auf die Palme

Fulminanter Start des Kinofilms „Der Vorname“

„Der Vorname“ verspricht herrlichen Kinospaß. Die Komödie mit Patrick Bruel beschert Lachsalven und fördert interessante Geheimnisse zutage. Das Konzept, das dem Film von Matthieu Delaporte und Alexander de la Patellière zugrunde liegt, ist nicht neu. Aber es ist immer wieder aufs Neue spannend. Zuletzt hat Roman Polanski zur verbalen Kissenschlacht geladen. In Frankreich ist der Film ein Kassenschlager. Bislang strömten dort drei Millionen Zuschauer in die Kinosäle. Der Film spielt im noblen Milieu liberaler Pariser Wohlstandsintellektuellen. Es entzündet sich ein Streit um den Vornamen eines noch ungeborenen Kindes. Der Junge soll Adolf heißen. So jedenfalls will es der angehende Vater. Doch der Name ist ein Tabu.

Die Wahl des „richtigen“ Vornamens bringt viele zur Verzweiflung

Die Wahl des “richtigen” Vornamens für den Nachwuchs bringt viele zur Verzweiflung. Was ihr gefällt, gefällt ihm noch lange nicht. “So eine Namensfindung ist oft auch ein Test für eine Beziehung”, meint Andreas Bippes M.A. vom großen Verzeichnis für Kindernamen. Der eine mag es traditionell und will sogar eine alte Familientradition pflegen. Der andere will lieber einen modernen Vornamen.

Bild: zinkevych - Fotolia

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