Vornamen Maximilian und Marie – beliebteste Namen 2017

Origineller Vorname gewünscht? Maximilian & Marie sind die beliebtesten Vornamen des Vorjahres 2017!

Ist ein Baby unterwegs stellt sich spätestens beim Outing die Frage: Wie soll unser Nachwuchs heißen? Wenn Sie einen besonders originellen Vornamen für Ihr Kind wünschen, sollte Ihre Tochter weder Marie noch Ihr Sohn Maximilian heißen. Denn Diese Vornamen sind 2017 die beliebtesten Namen gewesen.

Seltene Vornamen sind oft lang und haben viele Konsonanten

Bei Jungen sind gerade kurze, Namen mit weichem Klang sehr beliebt. „Ben“ und „Paul“ wird es demnach öfter geben als „Gerhard“ und „Johannes“. Liegen bei Jungen- und Mädchennamen die Vokale nahe beieinander, werden diese Namen ebenfalls favorisiert: „Emma“, „Mia“ und „Sophia“ oder „Leon“, „Luis“ und „Noah“ sind daher ebenfalls beliebte und häufige Namen.
Wünschen sich Eltern einen seltenen Vornamen für Ihr Kind, um zu vermeiden, dass sich auf dem Spielplatz durch ihr Zurufen nicht gleich zwei oder mehr Köpfe umdrehen, wählen sie gerne einen langen Namen mit vielen Konsonanten. Beispiele sind hier „Brigitte“ oder „Gerhard“. Eltern aus Norddeutschland und dem Osten sind bei der Namensgebung häufig flexibler und wagen mehr Experimente. Daher ist die Namenspalette in der Einschulungszeit hier größer, als im Rest des Landes.

Name sollte zum Nachnamen passen!

Achten Sie bei der Namenswahl auch auf die Kombination mit dem zutreffenden Nachnamen: Aus „Werner Claaßen“ lässt sich im Kürzel schnell „W.C.“ machen; die Parteivorsitzende der SPD wird mit „A. Nahles“ immer wieder Opfer von dämlichen Sprüchen. Auch originelle Ideen zu gebräuchlichen Nachnamen klingen eher wie gewollt und nicht gekonnt: „Khalessee Müller“, „Sheila Anouk Schulze“ oder „Eyron Meyer“ sind nicht wirklich wohlklingend. Ein passender Name ist natürlich in erster Linie Geschmackssache. Bedenken sollte man aber, dass das Kind den Rest des Lebens diese Entscheidung tragen und damit leben muss.


Bild: © Elena Stepanova - Fotolia

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