Wenn die Kinder unter die Haut gehen

Tattoo-Trend: Eltern lassen sich die Vornamen ihrer Kinder unter die Haut stechen

Nicht erst seit Bettina Wulf, Frau des Ex-Bundespräsidenten mit einer Oberarmtätowierung, sind Tattoos gesellschaftsfähig. War früher ein tätowierter Mann entweder Seemann oder Häftling, haben Tätowierungen heute den Weg in alle Bevölkerungsgruppen gefunden. Erinnern wir uns an Fußball-Meisterschaften. Wenn sich die Fußballstars nach dem Abpfiff die Trikots über den Kopf zogen, kamen Schriftzeichen, Fabelwesen, Portraits, Sprüche, Namen, Nationalflaggen und vieles mehr kunterbunt zum Vorschein. Untersuchungen haben ergeben, dass rund 25 Prozent der jungen Erwachsenen mit Tätowierungen den Körper verzieren. Ein gesellschaftliches Phänomen.

Ein neuer Trend, auf den sich die Tattoo-Branche gerade einstellt, hat das Interesse der Redaktion von WelcherName, der großen Datenbank für Kindernamen, geweckt: Eltern lassen sich vermehrt die Vornamen ihrer Kindern unter die Haut stechen. Beliebt sind auch Fuß oder Fingerabdrücke, Portraits der Kleinen. Der eintätowierte Vorname wird gerne verziert mit Herzchen, Blümchen oder kleinen Engeln.

Wollen Eltern den Namen des Nachwuchses ganz für sich auf ihrem Körper verewigen, dann wählen sie entweder eine versteckte Stelle am Körper oder codieren den Vornamen. Chinesische oder arabische Schriftzeichen sind hier sehr beliebt.

Tätowierer raten in diesem Fall dazu, die Namen professionell übersetzen zu lassen. Denn Fehler lassen sich nicht immer korrigieren. Sollte ein Portrait tätowiert werden, braucht der Tätowierer eine gute Vorlage. Hier gilt - je besser die Vorlage, umso gelungener das Tattoo.

Bild: pio3 - Fotolia

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