Namenstag haben am 20. Juli: Bernhard, Elias, Léon und Margareta

Am 20. Juli haben Bernhard, Elias, Léon und Margareta Namenstag. Zur Geschichte der Namenspatrone und den Varianten der Vornamen:

Bernhard von Hildesheim war Domscholaster und Dompropst in Hildesheim. Im Jahr 1130 wurde er Bischof von Hildesheim. 1131 erwirkte er die Heiligsprechung Godehards und 1150 die liturgische Verehrung Bernwards. Er sicherte das Bistumsgebiet durch die Burgen Winzenburg und Homburg. Zudem erwarb er die Abtei Ringelheim und gründete das Kloster Holle-Dernburg. Bernhard förderte die Abtei Amelungborn. Er verstarb am 20. Juli 1153.
Varianten von Bernhard: Bernarda, Bernard, Bernd, Barnard, Betz, Björn, Bern, Berna, Hardel, Hardi.

Elias wurde um 912 vor Christus in Thisbe/Nordgaliläa geboren. Er gilt als einer der großen Propheten des Alten Testaments. Elias setzte sich für den monotheistischen Glauben an den einen Gott ein. Er warb für den Gott der Liebe und des Verzeihens. Der Legende nach soll Elias in einem Feuerwagen in den Himmel gefahren sein. Deshalb ist Elias auch Schutzpatron der Luftfahrt und Schutzheiliger gegen Gewitter. Die "Eliashöhle" auf dem Berge Karmel in Israel ist der Ausgangspunkt für das Mönchstum. Elias ist auch im Islam als Prophet anerkannt. Elias starb nach 850 v. Christus in der Nähe von Jericho.
Varianten von Elias: Elijah, Ilja, Elie, Ilyas, Elija, Elia, Ilija, Eliyahu, Eliano, Elies, Ilias, Ilies, Elis.

Die Bedeutung von dem Namen Elias

Léon Ignace Mangin wurde am 30. Juli 1857 als Sohn eines Friedensrichters in der Nähe von Metz geboren. Er studierte in Beauregard, Diedenhofen und Metz. Seit 1872 gehörte er dem Jesuitenkolleg zu Amiens an. 1886 erhielt er die Priesterweihe. Nach 1890 leitete er den Missionsbezirk von Ho-kien-fu, seit 1897 den von King-tchéou. Während des Boxeraufstandes wurde Léon-Ignace zusammen mit chinesischen Christen am 20. Juli 1900 ermordet.
Varianten von Léon: Leo, Lion, Lionell, Lyonel, Levon, Leontije, Leonie.

Die Bedeutung von dem Namen Leon

Margareta von Antiochien wird in der griechischen Kirche "Marina" genannt. Sie hat als Märtyrin zu Antiochien in Pisidien ihr Leben für Christus gegeben. Nach der Legende wurde Margarete von ihrem Vater, einem heidnischen Priester, verstoßen. Nach erbittertem Kampf mit dem Teufel und Martern fand sie nach 300 den Tod. Margareta wird zu den Vierzehn Nothelfern gerechnet. Zusammen mit Katharina und Barbara bildet sie die Gruppe der "drei heiligen Madl".
Varianten von Margareta: Margarita, Marga, Margita, Grete, Margrete, Margretje, Meret.

Bild: EpicStockMedia - Fotolia

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