Was macht einen Rassehund aus?

Rassehunde und ihre Ausweispapiere

Ist der Stammbaum das wichtigste im Leben eines Rassehundes? Oft könnte man es meinen. Der Stammbaum gibt Hinweise über die Reinrassigkeit, er liefert Auskunft über die Vorfahren des Hundes bis zu den Großeltern und nicht selten noch weiter zurück. Verbindungen zwischen den Linien der beiden Elterntiere oder gar Inzucht sollen mit einem Stammbaum ausgeschlossen werden. „Ohnehin werden nur Züchter zugelassen, die vom Verband für das deutsche Hundewesen oder einem Zuchtverband zugelassen sind. Den Verbänden liegt die Gesundheit und der Erhalt der Hunderasse am Herzen“, so die Redaktion der großen Datenbank für Hundenamen und Katzennamen im Internet, WelcherName. Die Stammbäume der Hunde tragen dann eine Zuchtbuch-Nummer, die Ahnentafel trägt den Vermerk „VDH/FCI“. Die Ahnentafel ist das zweite Merkmal, das einen Rassehund ausmacht. Hier finden sich Name, Farbe, Rasse Geschlecht, die Tätowiernummer, gegebenenfalls die Nummer des Chips und der Wurftag des Welpen.

Stammbaum und Ahnentafel gehören zu einem Rassehund

Damit ein Welpe all diese Informationen mit auf den Weg bekommt, muss der Züchter viele Auflagen erfüllen. Die Voraussetzungen für die Zucht müssen stimmen, es gibt eine Wurfzahlbegrenzung für die Hündin, Gesundheitschecks, Abnahmen von den Zuchtwarten der Verbände. „Stammbaum und Ahnentafel gehören zu einem Rassehund. Wer ein solch wertvolles Tier erwirbt, der sollte großen Wert darauf legen, dass alle Papiere ordnungsgemäß sind. Denn jeder, der einen Rassehund besitzt, setzt sich für den Erhalt einer Hunderasse ein“, so die Redaktion von WelcherName, dem großen und bedienungsfreundlichen Verzeichnis für Hundenamen.

Bild: Rita Kochmarjova - Fotolia

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