Seit dem Jahr 1878 gibt es Hunderassen

Der Begriff Hunderassen führt zurück in das Jahr 1873

Hunderassen sind zunächst einmal unterschiedliche Kreuzungen des Hundes. Der Begriff Hunderassen führt zurück in die Zeit Anfang des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit begannen die  Menschen, Hunde in Ihrem Haushalt zu halten. Der Hund wurde also auch ein Haustier mit einer besonderen Stellung innerhalb der Familie und war nicht nur ein Nutztier des Menschen.

Hunderassen wurden auf einer Hundeausstellung 1878 in Paris erstmals präsentiert

Der Hundefutterfabrikant Charles Cruft kam als erster auf die Idee, Hundeausstellungen zu Werbezwecke zu veranstalten. Im Jahr 1878 fand die erste Hundeausstellung in Paris statt. Heute ist Crufts die größte Hundeausstellung weltweit. Mit der Ausstellung kamen Rassehunde in Mode. Rassehundevereine und Verbände schossen aus dem Boden.

Namen der Hunderassen haben auf Nutzungsart und Aussehen hingewiesen

Üblicherweise trugen diese Hunderassen noch Bezeichnungen, die auf ihre Nutzungsart hingewiesen haben. Auch waren äußerliche Merkmale des Hundes für die Namensgebung relevant. In der Folgezeit wurde durch Kreuzungen eine Vielfalt unterschiedlicher Hunderassen geschaffen. Charaktereigenschaften und Aussehen dieser neuen Rassen wurden beschrieben, es wurden Verbände und Vereine gegründet die sich fortan der Pflege und dem Fortbestand der Rasse widmeten. Der Verband Föderation Cynologique Internationale (FCI) ist der größte weltweite Dachverband für Hunderassen. Über 350 Hunderassen werden dort geführt, darunter einige „vorläufig“.

Eingeteilt werden die Hunderassen in insgesamt 10 Gruppen:
  1. Hütehunde und Treibhunde
  2. Pinscher / Schnauzer / Molosser
  3. Terrier
  4. Dachshunde
  5. Spitze und Hunde vom Urtyp
  6. Laufhunde / Schweißhunde
  7. Vorstehhunde
  8. Apportierhunde / Wasserhunde
  9. Gesellschaftshunde / Begleithunde
  10. Windhunde

Bild: Martin Schlecht - Fotolia

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