Rassehund Mops ist alter Damen Freude

Der Mops ist ein unbeschreibliches Phänomen – er ist Modehund und gleichzeitig ein Klassiker

In seinem naturgeschichtlichen Alphabet hat Wilhelm Busch dem Mops eine besondere Ehre erwiesen. Darin schrieb er: Die Maus tut niemand was zu Leide, der Mops ist alter Damen Freude. Eines ist sicher - der Mops spaltet die Geschmäcker. Entweder man mag ihn. Oder eben nicht.

Loriot: „Möpse (…) vereinigen die Vorzüge von Kindern, Katzen, Fröschen und Mäusen."

Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, der überaus beliebte deutsche Karikaturist, Kabarettist, Schauspieler, Regisseur und bekennender Mopsliebhaber, sagte einmal: „Ein Leben ohne ist möglich, aber sinnlos.“ Auch sagte er „Möpse sind mit Hunden nicht zu vergleichen. Sie vereinigen die Vorzüge von Kindern, Katzen, Fröschen und Mäusen."

Der doggenartige Mops wird als „Gesellschaftshund“ bezeichnet

Der Mops kam erstmals in Großbritannien zu einer besonders großen Beliebtheit. Er ist 6 bis 8 kg schwer und wird gerne als „Gesellschaftshund“ bezeichnet. Er ist ein kleiner doggenartiger Hund in kompakter Form. Sein Haarkleid ist fein, glatt, weich, kurz und glänzend. Die Farbe ist silber, apricot, hellfalbfarben oder schwarz. Der Mops ist ein überaus ausgeglichener, fröhlicher und lebhafter Begleiter. Er besitzt Würde und Intelligenz. Vielleicht liegt in genau dieser Mischung das Geheimrezept seiner besonderen Beliebtheit.

Ursprung der Hunderasse Mops liegt weitgehend im Dunkeln

Der Ursprung der Hunderasse Mops liegt weitgehend im Dunkeln. Vermutlich kommt der Mops aus Asien. Der Mops ist eine sehr alte Hunderasse, denn lange vor Christi Geburt wurden in China kleine kurzhaarige Hunde mit großen Köpfen und verkürztem Fang gezüchtet. Man vermutet hinter der Beschreibung die Vorfahren unserer Möpse.

Der Mops war ein ausgesprochener Luxushund

Der Mops war in der Vergangenheit niemals Begleiter des kleinen Mannes. Der Mops war immer ein Luxushund. Er war etwas Besonderes. Er hatte nie eine praktische Aufgabe wie beispielsweise die Jagd. Ihre Blütezeit hatte die Hunderasse Mops sodann im 18. Jahrhundert. Die Chinoiserie war schlichtweg „en vogue“ und der kleine außergewöhnliche Chinaimport fehlte in keinem vornehmen Haus oder Schloss.

Die Renaissance der Hunderasse Mops ist vor allem den Engländern zu verdanken

Dass der Mops Kriege und Revolutionswirren überlebte, ist vor allem den Engländern zu verdanken. Über England erlebte der Mops in den letzten Jahren geradezu eine Mops-Renaissance.

Bild: aseph - Fotolia

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