Der richtige Hund fürs Alter

Senioren sollten sich gut überlegen, welche Hunderasse sie sich zulegen

Ein Hund ist Ansprechpartner, treuer Begleiter, Freund und Helfer. Ein Hund vermittelt Lebensfreunde, ist eine Aufgabe, der man sich gerne widmet. Gerade Hunde können eine ganz intensive Beziehung zum Menschen aufbauen. Davon profitieren junge Menschen. Aber vor allem auch ältere Menschen. Und viele ältere Menschen kommen erstmals auf die Idee, sich einen Hund zuzulegen. Doch dieser Schritt will wohl überlegt sein.

Ein großer, kräftiger Hund mit viel Bewegungsfreude ist vielleicht nicht so gut geeignet

Rund 400 Hunderassen gibt es. Sie sehen alle unterschiedlich aus und haben genauso unterschiedliche Charaktereigenschaften. Der Gesundheitszustand des Herrchens oder Frauchens sollte in Betracht gezogen werden. Auch das Alter und die Möglichkeiten. Die Hunderasse sollte einfach passen. Ein zu großer oder kräftiger Hund mit viel Bewegungsfreude ist vielleicht nicht so gut geeignet. Gesellschafts- und Begleithunde wie der Havaneser fühlen sich bei Senioren sehr wohl.    

Tierheime und Züchter informieren gerne Senioren

Wer ernst machen möchte mit seinem Hundewunsch, der sollte zunächst einmal ein Tierheim aufsuchen. In Tierheimen landen viele Tiere, mit denen Menschen nicht klar gekommen sind. Oder es landen Tiere im Heim deren Herrchen oder Frauchen verstorben sind. Auch helfen Züchter oder Tierärzte gerne bei der Entscheidungsfindung.   

Patenschaften sind für viele Senioren ein perfektes Modell

Viele Tierheime bieten Patenschaften an. Diese Patenschaften sind eine sehr gute Möglichkeit,  einmal ausgiebig zu testen, ob ein Hund wirklich in das eigene Leben passt. Man kann wertvolle Erfahrungen sammeln. Und wenn einem der Hund, für den man eine Patenschaft übernommen hat, auch noch passt, dann ist man dem großen Hundeglück schon ein gutes Stück näher gekommen. In der Regel sind die Hunde, für die man eine Patenschaft übernimmt, schon erwachsen und haben vielleicht schon Erfahrungen mit einem älteren Herrchen oder Frauchen sammeln können. Auf diese Weise ist schon mancher Topf zu einem passenden Deckel gekommen.

Finanzielle Konsequenzen und Flirtfaktor Hund

Jeder angehende Hundebesitzer sollte sich im Klaren darüber sein, dass ein Haustier immer auch Kosten verursacht. Und gerade im Blick auf den Hund nicht zu knapp. Hundefutter, Tierarztbesuche, Versicherung und Hundesteuer. All das schlägt zu Buche. Auch für eine kostenträchtige Operation sollte man das nötige Geld auf der Kante haben. Doch wenn alles passt, dann sollte der neuen Freundschaft nichts im Wege stehen. Ein Hund bedeutet für den Menschen, dass er auf Trab gehalten wird. Und das er gebraucht wird. Und wer einen Hund hat, der hat immer Gesellschaft. Man kommt auf seiner „Gassirunde“ immer schnell mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch.

Bild: cristina_conti - Fotolia

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