Wenn Abgeordnete auf den Hund kommen

Der Bürohund hat Konjunktur – auch im Deutschen Bundestag

Hunde haben eine starke Lobby. Denn wie bekannt wurde, bringen zahlreiche Bundestagsabgeordnete ihren Hund mit zu ihrem Arbeitsplatz im Abgeordnetenbüro. 15 Abgeordnete sollen es Medienberichten zufolge sein, die ihren Hund regelmäßig ins Büro mitbringen wollen. Wenn der Hund stubenrein ist und keinerlei Allergien im Umfeld des Hundes vorliegen, sollte dagegen auch wenig sprechen. Sollte man meinen. Denn die Hausordnung des hohen Hauses sieht Bürohunde nicht vor.

Hausordnung des Deutschen Bundestages sieht keine Bürohunde vor

Die fraktionsübergreifende Hundefraktion des Deutschen Bundestages hat einen Brief an den Parlamentspräsidenten geschrieben. Sie bitten um eine Änderung der Hausordnung. Bislang sind nur Blindenhunde im Bundestag zugelassen. Doch das reicht nicht. Jedenfalls nicht aus Sicht der Abgeordneten, die ihren Vierbeiner gerne mit ins Büro nehmen wollen. Und sie haben Recht, meint die Redaktion von WelcherName, dem großen Verzeichnis für Hundenamen und Hunderassen im Internet. Umfragen zufolge hat ein Hund im Büro durchweg positive Auswirkungen auf Produktivität, Stimmung und Klima in einem Büro. Insofern ist es gut, wenn Mitglieder des Deutschen Bundestages die Bedeutung von Haustieren im Arbeitsalltag fördern. Sie gehen mit einem guten Beispiel voran.

Hunde im Büro verbessern das Betriebsklima

Einer Studie der Universität Buffalo kommt zu dem Ergebnis, dass schon die Anwesenheit eines Tieres im Büro ausreicht, damit der Blutdruck aller Mitarbeiter sinkt. Jedoch muss der Hund einige Kriterien erfüllen, um Bürohund werden zu können. Ein überaus großer Hund oder eine Hunderasse, die als Kampfhund eingestuft wird, sind selbstverständlich ungeeignet und müssen auch weiterhin „draußen bleiben“. Auch sollte der Hund gehorsam, stubenrein und friedlich sein.

Bild: Alexey Kuznetsov - Fotolia

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