Spezialist mit feiner Nase: Bayerischer Gebirgsschweißhund (BGS)

Der Bayerische Gebirgsschweißhund leistet bei Jägern und Polizei wichtige Arbeit

Der Bayerische Gebirgsschweißhund (BGS) ist unverkennbar eine waschechte Bracke. Mit diesen Hunden gingen schon die Kelten erfolgreich zur Jagd. Die Rasse entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Man kreuzte kurzerhand den Hannoverschen Schweißhund mit einheimischen Bracken. Heraus kam ein muskulöser und nicht zu schwerer Hund, der im bergigen Gelände selbstsicher und wendig unterwegs ist.

Die feine Nasse des Bayerischen Gebirgsschweißhunds hilft bei der Verbrechensbekämpfung

Der Gebirgsschweißhund erweist sich nicht nur als Jagdhund mit guter Nase, sondern auch als guter Familienhund. Die Rasse gilt als Jagdgebrauchshund. Er wird nur an Jäger, die als Schweißhundeführer tätig werden, abgegeben. Aber auch bei der Polizei kommt der Hund immer häufiger zum Einsatz. Seine exzellente Nase wird hier vielfältig eingesetzt. Der BGS schnüffelt Drogen oder Geld, findet Menschen. Er kann einen Vergewaltiger aufspüren, indem er seiner Fährte kreuz und quer durch eine Stadt folgt.

Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist eine echte Rarität

Wer also einen Bayerischen Gebirgsschweißhund zu Gesicht bekommt, hat es mit einer echten Rarität zu tun. Typisch für die Hunderasse sind die rotbraune Färbung und die schwarze Maske (Gesicht) mit großen Hängeohren. Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist mittelgroß und erreicht ein Stockmaß von etwas über 50 cm. Er ist langgestreckt und hat kräftige Läufe mit mächtigen Pfoten. Er hat ein dichtes, glatt anliegendes und mäßig raues Haar. Die Farben: Tiefrot, Hirschrot, Rotbraun, Rotgelb, auch Fahlgelb bis Semmelfarbe. Am anderen Ende hat der BGS eine kräftige so genannte Otterrute (Schwanz).

Bild: Martin Schlecht - Fotolia

    Teilen