Spielen ist gerade für junge Hunde und Welpen wichtig

Das Spiel mit fremden Artgenossen ist für den Hund mehr als nur ein Zeitvertreib

Das Spiel mit fremden Artgenossen ist wichtig und für den Hund mehr als nur ein Zeitvertreib. Hier lernt das Tier, mit anderen Hunden klarzukommen und zu kommunizieren. Spielen mit Artgenossen ist wichtig. Hier lernen schon junge Hunde, Umgang und Kommunikation. Sie lernen, Mimik und Gestik anderer Hund kennen. Das ist schon deshalb wichtig, damit es später keine Verständigungsprobleme gibt. Ein Hund muss lernen, dass die Hundewelt riesengroß ist. Er muss auch lernen, seine Stärken einzuschätzen. Es gibt große Hunde, verträgliche Hunde, Rüden, Hündinnen, leicht reizbare Hunde, temperamentvolle.
 
Spiel ist wichtig für die Sozialisierung

Beim Spiel wird der Ernst des Lebens geübt. Es ist die Schule des Hundes. Hier werden Rangfolgen geklärt, Streitkultur erlernt. Hunde, die sozial kompetent sind, kommen mit ihrer Umwelt einfach besser zurecht. Man sollte darauf achten, dass Hunde schon sehr früh mit anderen Hunden, aber auch Kindern, ggf. auch anderen Haustieren in Kontakt kommen. Wer morgens beim Gassi gehen auf keine anderen Hunde stößt, der sollte eine Hundesuche aufsuchen. Hier werden Welpen schon frühzeitig zusammengebracht.  
 
Erfahrungen im Welpenalter prägen

Erfahrungen im Welpenalter prägen den Hund sein Leben lang. Positiv wie negativ. Schon allein deshalb sollte man hier wenig dem Zufall überlassen. Wer seinem Hund beim Spaziergang ein unangenehmes Zusammentreffen mit einem anderen Hund ersparen möchte, der sollte den Besitzer direkt ansprechen und ihn fragen, wie sich sein Hund gegenüber einem Welpen verhält. Denn eines sollte man wissen - Welpenschutz gibt es nicht. Erwachsene Hunde reagieren ganz unterschiedlich auf einen Welpen.

Bild: DoraZett - Fotolia

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