Wenn Hunde Nachnamen haben

Die Namensgebung bei Rassehunden hat ihre eigenen Spielregeln

Sie heißen Golo von der Militzer"s Meute oder Basko vom Grindeberg. Sie haben große Traditionen, lange Stammbäume. Unter ihnen gibt es Champions und Weltmeister. Sie nehmen an Prüfungen teil. Es handelt sich um Rassehunde. Sie haben einen Pass, Herrchen und Frauchen sind oftmals in Zuchtvereinen aktiv. Aber wie kommt es zu den Namen. Hunde mit Nachnamen - zunächst einmal ein skurriler Gedanke.

Züchter von Rassehunden liefern den Namen

In der Regel ist es der Name des Zwingers, den sich der Züchter aussuchen kann. Oft der Name der Gemarkung oder der Wohnort des Züchters. Komplizierter ist die Wahl des Vornamens. Hier kommen Namensverzeichnisse wie WelcherName.de ins Spiel. "Die Datenbank für Hundenamen WelcherName.de ist mit rund 20.000 Hundenamen nicht nur sehr umfangreich, sondern vor allem auch bedienungsfreundlich", so Andreas Bippes M.A. von der Redaktion von WelcherName.

Rufname muss nicht der Zwingername sein

Alle Welpen aus einem Wurf erhalten Namen mit demselben Anfangsbuchstaben. Der erste Wurf bekommt Namen mit dem Anfangsbuchstaben "A", der zweite mit dem Anfangsbuchstaben "B". Streng dem Alphabet nach. Dabei ändert sich der Rufname oftmals. Wenn die Hundebesitzer mit dem gewählten Hundenamen nicht einverstanden sind, wird dem Hund ein Rufname verpasst. Der weniger geliebte Vorname verbleibt dann im Bereich der Bürokratie.

Bild: Rita Kochmarjova - Fotolia

    Teilen