Obamas Strategen sind auf Wasserhund Bo gekommen

Obamas Familienhund Bo ist in Amerika ein richtiger Star

In Bilderbücher für Kleinkinder, auf Aufklebern, auf Hundefutterpackungen. Bo, der Familienhund der Familie Obama ist omnipräsent. Und das galt insbesondere in Wahlkampfzeiten. Bo sollte die "pet lovers" von der Arbeit seines Herrchens überzeugen.

Die Wahlstrategen im US-Wahlkampf umwerben zielgenau kleinste Wählergruppen. Sie wissen beispielsweise: Wer Cognac trinkt, ist Demokrat, wer allerdings Becks Bier bevorzugt, Republikaner. Das Internet und die Datenspur, die ein jeder hinterlässt, machen solche Auswertungen möglich. "Microtargeting" nennen Kommunikationswissenschaftler den zielgerichteten Wahlkampf um jede Interessensgruppe. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Wahlstrategie auch in Deutschland professionelle Anwendung findet.

Bo ist ein knuffiges, schwarz-weißes Fellknäuel mit Knopfaugen. Ein Portugiesischer Wasserhund und Barack Obamas treuester Wahlkämpfer. "Bark for Barack" - "Bellen für Barack" steht auf Magneten, die man sich in Wahlkampfzeiten aufs Auto kleben konnte. Dann gibt es "Obama-Pullover" in blau weiß und rot für Hunde. Es gibt blaue Halsbänder für Katzen mit dem Aufdruck: "Ich miaue für Michelle". Und wer im Internet nach Hundefutter sucht, kommt schnell auf eine Anzeige mit dem Slogan "Tierfreunde für Obama".

Bild: Zottelhund - Fotolia

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