Hundekauf niemals ohne Kaufvertrag!

Der Kaufvertrag gibt Sicherheit und hilft dabei, schwarzen Schafen das Handwerk zu legen

Der Hundekauf ist ohne Frage emotional gelenkt. Es geht um ein Tier, um die Realisierung eines langgehegten Traums. Hundeaugen suchen unsicher den Blickkontakt zu ihrem neuen Herrchen oder Frauchen. Die Frage "Welcher Hund passt zu mir?" ist nicht eben sachlich zu beantworten.

Doch es tummeln sich viele schwarze Schafe auf diesem Markt. Denn hier werden Millionen verdient. Wer ein Tier aus Inzucht oder fragwürdigen Zuchten erwirbt, dem kommt die Entscheidung nicht selten teuer zu stehen. Krankheiten, die behandelt werden müssen, Wesensmerkmale, die ein Zusammenleben von Mensch und Hund schwierig gestalten. „Schon deshalb sollte man Hundezüchter unterstützen, die ihr Handwerk verstehen und mit viel Idealismus ihr Hobby betreiben. Um sich abzusichern, sollte man sich vorab beim Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) informieren. Auch sollte man auf einen Kaufvertrag bestehen, der den Namen des Züchters, des Hundes, den Wurftag beinhaltet sowie einen Vermerk über den Gesundheitszustand des Tieres. Wünschenswert ist ein Impfbuch mit den notwendigen Eintragungen und Papiere.

Kaufvertrag sollte Umtausch und Rückgabe vorsehen

Ein seriöser Kaufvertrag sollte auch den Umtausch oder die Rückgabe eines Hundes vorsehen. Auch müssen etwaige „Mängel“ des Hundes vermerkt sein. „Obwohl Hunde keine Sache darstellen, gelten doch beim Verkauf dieselben Kriterien wie bei einer Sache. Auf einen Kaufvertrag sollte also bestanden werden“, so Andreas Bippes von WelcherName.
 
WelcherName ist das große und bedienungsfreundliche Verzeichnis für Namen im Internet. Bei WelcherName findet man rund 40.000 Vornamen, Hundenamen und Katzennamen. Die Datenbank liefert die Bedeutung von Vornamen, Varianten und internationale Ausprägungen.

Bild: S. Engels - Fotolia

    Teilen