Hunde Erziehung

Die Erziehung eines Hundes

Erziehung ist wichtig. Sie erleichtert vor allem dem Hund das Zusammenleben mit uns Menschen. Nur ein konsequent gut erzogener Hund wird Ihnen ausschließlich Freude bereiten, während Erziehungsfehler die Harmonie nachhaltig beeinträchtigen können.

Wie und ab wann erziehe ich meinen Hund?

Grundsätzlich sollten Sie bereits am ersten Tag mit der Erziehung des Hundes anfangen. Stellen Sie sicher, dass auch andere Familienmitglieder dieselben Grundsätze verfolgen. Nur dann ist es möglich, den Hund konsequent auszubilden. Klären Sie vor dem Kauf des Hundes gemeinsam, was ihm erlaubt sein soll. Darf er auf das Sofa? Sollte ihm der Zutritt zu bestimmten Zimmern verboten werden? Wenn Sie von Anfang an Ihre Prinzipien verfolgen, wird Ihr Hund schnell lernen, was er darf und was ihm verboten ist. Hundeeltern sollten dabei immer eine Sprache sprechen.

Der Besuch in einer Hundeschule

Es ist in nahezu jeder Situation hilfreich, eine Hundeschule zu besuchen – ganz egal ob Sie einen sehr kleinen oder einen sehr großen Hund haben. Erfahrene Hundetrainer gehen auf Ihre Bedürfnisse und auf die Ihres Hundes ein. In der Hundeschule bekommt Ihr Hund alle grundlegenden Befehle beigebracht, die er für ein harmonisches Zusammenleben mit Ihnen beherrschen muss. Ein weiterer Vorteil einer Hundeschule besteht darin, dass Ihr Hund dort auf andere Hunde trifft. Er trainiert dabei auch seine sozialen Fähigkeiten - diese sind eine wichtige Voraussetzung für einen gut erzogenen Hund, mit dem Sie ohne Angst spazieren gehen können.

Die wichtigsten Befehle für Ihren Hund

Ein Hund, der neu zu Ihnen kommt, muss zunächst seinen Namen lernen. Er sollte stets auf Zurufen zu Ihnen kommen. Das erreichen Sie, indem Sie ihn belohnen, wenn er nach Ihrem Ruf vor Ihnen steht. Dieses Verhalten ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, mit dem Hund ohne Leine spazieren gehen zu können. Weiterhin sollte Ihr Hund auf seinen Platz gehen, wenn Sie es ihm befehlen. Auch dieses Verhalten wird er am besten dadurch lernen, dass Sie ihn für richtiges Handeln belohnen. Auf seiner Decke oder in seinem Korb kommt Ihr Hund zur Ruhe und Sie stellen sicher, dass er keine Besucher belästigt oder Sie bei der Arbeit stört. Auch das „Aus“ ist ein Befehl mit einer zentralen Bedeutung. Ihr Hund muss Gegenstände und Nahrungsmittel, die er im Maul hat, auf Ihr Kommando sofort fallen lassen. Nur auf diese Weise können Sie ihn vor Vergiftungen und Verletzungen schützen, falls er einen gefährlichen Gegenstand aufgenommen hat.

So bringen Sie Ihrem Hund etwas bei

Es gibt unterschiedliche Methoden, einem Hund einen neuen Befehl beizubringen. In jedem Fall sollten Sie mit einer Belohnung arbeiten - geben Sie Ihrem Hund ein Leckerchen, wenn er etwas richtig gemacht hat. Erziehung lebt außerdem von Wiederholungen. Üben Sie einen Befehl immer wieder - solange, bis er perfekt ausgeführt wird. Bleiben Sie geduldig, falls Ihr Hund zunächst nicht versteht, was von ihm verlangt wird. Mit zunehmender Wiederholung wird er immer sicherer werden.

Sie können auch ausprobieren, ob Ihr Hund auf einen Klicker reagiert. Hierbei konditionieren Sie Ihren Hund auf ein Klickgeräusch, das Sie mit einem kleinen, speziell für diesen Zweck vorgesehenen Gerät erzeugen. Er muss das Geräusch mit einer Belohnung in Verbindung bringen. Das geschieht, indem Sie Ihren Hund nach jedem Klick mit einem Leckerchen füttern. Wenn er diese Verknüpfung hergestellt hat, können Sie ihn nach jeder richtigen Handlung mit einem Klick belohnen. So erfolgt eine unmittelbare Bestätigung - Ihr Hund versteht gleich, welche seiner Verhaltensweisen von Ihnen als positiv bewertet wird.
Denken Sie auch daran, alte Befehle gelegentlich zu wiederholen, damit Ihr Hund sie nicht verlernt. Mit Geduld und ständigem Training sind Sie in der Lage, einen Hund wunschgemäß zu erziehen und zu formen.