Welches Hundefutter?

Die Suche nach dem richtigen Futter

Suchen Sie im Internet nach Hundefutter, so werden Sie eine geradezu überwältigende Masse an Informationen erhalten. Haben Sie dann erst einmal begonnen, sich durch verschiedene Foren, Blogs und Homepages zu lesen, werden Sie schnell erkennen, dass es schier unmöglich ist, die eine Antwort darauf zu finden, welches Hundefutter das richtige ist. Das liegt vor allem daran, dass jeder etwas anderes erzählt und sich viele - vor allem online - gerne als Experten auf ihrem Gebiet ausgeben, ohne dafür jedoch die nötige Qualifikation vorweisen zu können. Damit Sie nicht völlig verloren sind in diesem Dschungel aus wilden Spekulationen, ominösen Checklisten und merkwürdigen Ratschlägen, gilt ein sehr einfaches Grundprinzip: Gut ist, was Ihrem Hund guttut. Sie kennen ihn besser als jeder Internetprofi und wissen, was er mag, wann er sich gut fühlt und wann nicht.

Lassen Sie Ihren Hund mitreden

Wenn Ihr Hund ein Futter von vorneherein ablehnt, wird er seine Gründe dafür haben. Zwingen Sie ihn nicht, das Futter dennoch zu fressen. Auch Sie wären nicht glücklich, etwas essen zu müssen, was Sie nicht mögen. Achten Sie auf den Geruch des Futters. Riecht es angenehm, ist das ein gutes Zeichen. Der Vierbeiner selbst ist der beste Nachweis, ob die Futterwahl richtig ist oder nicht: Wie sieht sein Fell aus? Ist es glänzend oder matt? Sind seine Zähne gesund? Riecht er normal? All diese Anhaltspunkte können Ihnen weiterhelfen und sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Was macht ein gutes Futter aus? Pro Contra Nassfutter

Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen Trocken-, Nass oder Rohfutter und allein hier gibt es schon zig unterschiedliche Meinungen. Am aufwendigsten ist das Rohfutter, auch BARF (Biologisches Artgerechtes Rohes Futter) genannt. Fertigfutter für Hunde hat sowohl tierische als auch pflanzliche Bestandteile. Der Eiweißgehalt sollte ausgewogen sein, denn zu viel Eiweiß ist schlecht für die Ausscheidungsorgane des Tieres. Calcium und Phosphor muss in ausgewogener Menge enthalten sein, denn beides ist wichtig für die Knochen Ihres Vierbeiners.

Pro / Contra Trockenfutter

Gutes und hochwertiges Trockenfutter hat viele Vorteile. Es ist lange haltbar, verträglich und leicht zu dosieren. Bei der Wahl des richtigen Trockenfutters ist wichtig, dass es alle nötigen Nährstoffe enthält, die ein gesunder Hund braucht. Wenn Sie ein Trockenfutter wählen, das als Alleinfutter oder Vollkost deklariert ist, sind Sie auf einem guten Weg, denn dort sind bereits jene wichtigen Inhaltsstoffe enthalten. Passen Sie jedoch bei günstigen Marken auf, denn ein niedriger Preis bedeutet oft, dass minderwertige Zutaten benutzt wurden. Die größte Gefahr besteht darin, dass in manchem Trockenfutter Zucker oder Zusatzstoffe verarbeitet sind, die zu allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten führen können. Schauen Sie also besser zweimal nach, was Sie kaufen und lesen Sie immer die Inhaltsstoffe nach. Unabhängige Tests haben ergeben, dass teures Trockenfutter nicht unbedingt auch das beste Futter ist. Regelmäßig schneidet Hundetrockenfutter von Discountern sehr gut ab.

Pro / Contra BARF

Da in Fertigfutter pflanzliche Anteile beigemischt sind, entscheiden sich manche Hundehalter dazu, das Futter für ihr Tier selbst zuzubereiten. Schließlich stammt der Hund ja vom Wolf ab und ist ein Fleischfresser. Grundsätzlich freut sich der Vierbeiner natürlich sehr über etwas Frisches. Vorteile sind, dass Sie die Herkunft der Nahrung kennen, sehen was darin enthalten ist und dass Ihr Hund beim Fressen herzhaft kauen kann. Wichtig ist, dass Sie auf die Herkunft des rohen Fleisches achten. Gegner dieser Methode bringen an, dass gute Kenntnisse über die Futterherstellung nötig sind, um vollwertige Nahrung selbst herzustellen. Fehlen wichtige Nährstoffe, droht eine Unterernährung des Vierbeiners.

Wofür Sie sich auch immer entscheiden, das Wichtigste ist, dass Ihr Hund gesund und fit ist!