Hundepflege

Gesund und munter durchs Jahr mit Ihrem Vierbeiner

Damit Ihr Hund gesund und fit durchs Jahr kommt, sollten Sie auf seine Gesundheit achten. Bei der Gesundheit des Hundes stehen Hundeimpfungen, Entwurmungen und Parasitenschutz im Vordergrund. Auftretende Beschwerden beim Hund dürfen Sie nicht ignorieren- schließlich kann Ihr Vierbeiner genauso krank werden wie Sie selbst.

Regelmäßig ab dem Welpenalter: Entwurmungen beim Hund

Der Befall durch Würmer beim Hund ist sehr schwer festzustellen. Oft geht es Ihrem Hund schon sehr schlecht, bevor die Ursache gefunden wird, wenn es mit einem Wurmbefall zu tun hat. Welpen und ältere Hunde können durch Würmer so stark geschwächt werden, dass lebensgefährliche Probleme dadurch auftreten. Würmer befallen Hunde im Inneren und entziehen wichtige Nährstoffe. Anzeichen dafür, dass Ihr Vierbeiner von Würmern befallen wurde, sind: Plötzlicher Gewichtsverlust, trotz unveränderter Nahrungsaufnahme, Blutarmut und Darmverschluss. Hundebesitzer sollten auch immer mal wieder einen Blick auf das Häufchen ihres Hundes werfen.

Würmer von Hunden gefährlich für den Menschen

Die Würmer von Hunden sind nicht ganz ungefährlich für den Menschen. Eine Ansteckung mit diesen Parasiten ist durchaus möglich und führt bei Menschen ebenfalls zu einer Gesundheitsgefährdung. Eine Ansteckung mit Würmern ist für Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sehr problematisch. Für die Gesundheit des Hundes und der Menschen, die mit ihm zusammenleben, ist eine regelmäßige Wurmkur ratsam. Der Tierarzt ist hier der perfekte Ansprechpartner.

Parasitenschutz vor Zecken und Flöhen

Zum Befall vor Zecken und Flöhen können Sie einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Zecken sind Überträger gefährlicher Krankheiten und enthalten häufig Borrelien, Anaplasmose- und Babesioseerreger. Flöhe sind oft Ursache für Hautkrankheiten und Allergien. Eine regelmäßige Kontrolle des Vierbeiners auf einen Befall der blutigen Parasiten beugt oft ernsthaften Erkrankungen vor. Tierärzte oder Onlineshops bieten gute Zeckenzangen an, mit denen Sie als Laie Zecken im Fell des Hundes, fachgerecht und vollständig entfernen können. Für die Gesundheit eines Hundes ist wichtig, dass der Mensch seinen treuen Freund auf vier Pfoten wachsam im Auge behält.

Impfungen zum Schutz vor Krankheiten bei Hunden

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin bewertet regelmäßig Impfstoffe von Tieren. Die Ergebnisse davon werden regelmäßig veröffentlicht. Einige Schutzimpfungen für den Hund sind sehr wichtig, da sie gegen bestimmte Krankheiten grundlegend schützen und nötig sind. Diese Impfungen werden Core-Vakzinen genannt. Bei den Non-Core-Vakzinen handelt es sich um Schutzimpfungen für den Hund, die nicht zwingend nötig sind oder nur unter festgelegten Voraussetzungen. Zum Wohle der Gesundheit Ihres Hundes ist eine regelmäßige Impfung gegen Tollwut, HCC, Staupe, Leptospirose und Parvovirose sinnvoll. Optionale Impfungen besprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt. Hat Ihr Hund beispielsweise regen Sozialkontakt zu anderen Vierbeinern, kann eine Impfung gegen Zwingerhusten sinnvoll sein. Züchten Sie Hunde, ist eine Impfung gegen Herpes möglicherweise sinnvoll. Viele Impfungen werden im Welpenalter gespritzt und in regelmäßigen Abständen wiederholt. Damit erwachsene Hunde gesund bleiben, ist eine Nachimpfung jährlich oder im Intervall von 2-3 Jahren nötig.

Gesundheit des Hundes liegt in der Hand des Menschen

Die Gesundheit eines Hundes ist abhängig vom Menschen. Manche Hunderassen weisen zwar typische Erkrankungen auf, die auftreten können, aber in der Regel hängt viel von der Haltung und Pflege des Menschen ab. Ein verantwortungsvoller und lieber Umgang mit dem Freund auf vier Pfoten festigt die Bindung zwischen Mensch und Tier. Mit einem gesunden Tier haben Sie über viele Jahre Spaß und kaum Probleme. Bedenken Sie jedoch, dass selbst die beste Vorsorge zur Gesundheit beim Hund nicht verhindern kann, dass Ihr Tier erkrankt. Genauso wie bei Menschen ist es unmöglich, alle Arten von Erkrankungen zu verhindern. Wichtig ist jedoch, dass Sie entsprechend reagieren und beispielsweise Erste Hilfe am Hund ausüben, den Tierarzt regelmäßig aufsuchen und auf eine gesunde Ernährung und Bewegung achten.