Deutsche Bracke

Informationen

Beschreibung
Schon die Kelten sind mit Bracken auf die Jagd gegangen. Und noch heute sind sie beliebte Jagdhelfer. Ob Kopov, Bayerischer Gebirgsschweißhund oder Deutsche Bracke - alle sind sie sehr ausdauernd, lauffreudig, robust, lernfähig, mit einer sehr guten Nase ausgestattet aber auch liebesbedürftig und sensibel. Im Jahr 1896 wurde die noch existierenden nordwestdeutschen Brackenrassen in Olpe im Deutschen Bracken Club zusammengefasst. Seit 1900 gibt es die Deutsche Bracke, die noch immer auch „Olper Bracke“, „Sauerländer Bracke“ oder „Westfälische Bracke“ genannt wird.

Die Deutsche Bracke ist ein eleganter, hochläufiger und kräftiger Hund. Er ist wohl proportioniert. Sein muskulöser Körperbau und seine stolze Kopfhaltung verraten seine edle Herkunft. Die Deutsche Bracke wird rund 53 cm groß. Das kurze Haarkleid ist sehr dicht und hart, ins stockige übergehend. Das Fell ist rot bis gelb mit schwarzem Sattel oder Mantel. Ein Markenzeichen sind die weißen Brackenabzeichen - eine durchgehende Blesse, weißer Fang mit Halsring, weiße Brust, weiße Rutenspitze. Typisch sind auch die langen und breiten Ohren (Behang). Die Deutsche Bracke wurde ehemals in sehr großen Jagdrevieren zur Jagd auf Fuchs und Hase eingesetzt. Dabei treibt der Bund in einem sehr großen Bogen das Wild dem Jäger zu. Diese Jagdart wird heute kaum noch praktiziert. Die Brackenrassen sind heute vielmehr Hunde der hohen Jagd. Sie werden als Stöberhunde auf Schalenwild wie Rotwild, Schwarzwild oder Rehwild eingesetzt. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Nase sind sie auch Spezialisten (Schweißhunde) für die Nachsuche.
Type
Laufhunde / Schweißhunde
Größe
mittelgroß (40-60cm Schulterhöhe)
Fell
kurz
FCI Nummer
299
Deutsche Bracke

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