Deutscher Schäferhund

Informationen

Beschreibung
Der Deutsche Schäferhund ist der Hund schlechthin. Vielleicht die Rasse, die den Menschen als erstes einfällt. Schon allein optisch ist er sehr nah am Wolf. Die Vorfahren des Deutschen Schäferhundes waren Hütehunde, die Ende des 19. Jahrhunderts in vielen Gegenden Europas gehalten wurden. Bei den Hunden handelte es sich um echte Multitalente. Sie trieben die Herde, schützten Hab und Gut.

Als Urvater der bekannten Hunderasse gilt Max von Stephanitz. Er kaufte im Jahr 1898 von einem Züchter aus Frankfurt den dreijährigen Hektor von Linksrhein. Diesen Hund taufte er kurzerhand in Horand von Grafrath um. Er ist der erste Hund im Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde. Er ist sozusagen der Stammvater aller Schäferhunde. Stammmutter ist die Hündin Mari von Grafrath. Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß und kräftig mit einer sehr vitalen Erscheinung. Er ist eher länger als hoch. Ausgewachsen erreicht er ein Stockmaß zwischen 60 und 65 cm. Hündinnen zwischen 55 und 60 cm. Die Hunderasse ist ausgeglichen, pflegeleicht und robust, das Haarkleid schützt gegen Schnee, Regen, Kälte und auch Hitze. Allerdings neigt der Schäferhund zum Haaren. Immer wieder treten rassetypische Erkrankungen auf. Die Hüftdysplasie ist hier vor allem zu nennen. Das Fell ist gelbe oder braun mit einem schwarzem Sattel. Doch gibt es ihn auch in schwarz mit gelben, braunen oder sogar weißen Abzeichen. Auch einfarbig schwarz ist möglich. Wer sich einen Deutschen Schäferhund zulegt, der sollte viel Zeit für seinen Vierbeiner übrig haben. Er braucht eine konsequente Erziehung. Geduld und viel Verständnis sind hier gefragt. Er gehört in ein sportlich aktives Umfeld.
Type
Hütehunde / Treibhunde
Größe
groß (ab 60cm Schulterhöhe)
Fell
mittel
FCI Nummer
166
Deutscher Schäferhund

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