Mastiff

Informationen

Beschreibung
Die britische Hunderasse Mastiff ist nicht nur eine der größten Hunderassen überhaupt, sondern auch Vorfahre vieler Hunderassen. Zum Beispiel ist die Deutsche Dogge, der Boxer oder der Bulldog auf ihn zurückzuführen. Der massige, breitmäulige Hund mit der faltigen Stirn wurde schon von den Römern gehalten. Er wiegt durchschnittlich 90 kg, Rüden erreichen ein Stockmaß von 80 cm, Hünndinnen erreichen 70 cm. Die Herkunft der Hunderasse ist weitgehend unklar. Tibethunde und Britannierhunde kommen als Vorfahren des Mastiff in Frage. Auch könnte der wohlproportionierte Mastiff ein Abkömmling des Molossers aus Makedonien sein. Das Haar ist kurz, am Körper anliegend, nicht zu fein. Der Mastiff kommt in den Farben apricot, und gestromt daher.

Der Mastiff, auch Englische Dogge genannt, wurde schon im Mittelalter als Kriegshunde eingesetzt und gezüchtet. Der Mastiff ist bis heute Jagdhund und Wachhund. Der Mastiff ist ausdauernd, stark. Erste Berichte vom Kampf zwischen einem Bären und Mastiffs, sogenannten „Bärenhunden“, stammen aus dem 11. Jahrhundert. Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts schon ist der Mastiff ein Rassehund. Trotz seiner Größe und seiner Masse ist der Mastiff von seinem Wesen her ein ruhiger, ausgeglichener Hund. Er liebt seine Familie und braucht einen engen Kontakt. Der Mastiff hat, was ganz typisch ist für molossoide Hunde, eine hohe Reizschwelle. Dies sollte den Hund immer auszeichnen. Insbesondere aufgrund seiner Größe und Masse wird der Mastiff in einigen Bundesländern als problematische Hunderasse geführt. Er kommt in Deutschland auch sehr selten vor. In Österreich steht die Hunderasse in Voralrberg und Wien auf der Rasseliste. In der Schweiz wird er in der Hälfte der Kantine auf der Rasseliste geführt und ist genehmigungspflichtig. In den Kantonen Genf und Wallis sind Haltung, Zucht und Einfuhr sogar verboten.
Type
Pinscher / Schnauzer / Molossoide / Schweizer Sennenhunde
Größe
groß (ab 60cm Schulterhöhe)
Fell
kurz
FCI Nummer
264
Mastiff

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