Papst Benedikt würde gerne ein Buch über Katzen schreiben

Katzenfreund Papst Benedikt hegt offenbar einen geheimen Wunsch

So etwas wie ein Privatleben hat ein Papst eigentlich nicht. Selbst dann nicht, wenn er abgedankt hat. Der Tagesablauf von Papst Benedikt ist weitgehend fremd bestimmt. Wie die Bild Zeitung berichtete verriet Benedikt seinen Mitbewohnern im päpstlichen Apartment, dass er gerne ein Buch über Katzengeschichten geschrieben hätte. Als Kardinal Joseph Ratzinger im April 2005 nach der Beerdigung von Papst Johannes Paul II. die Perspektive hatte, nach Deutschland zurückzukehren, wollte er sein Katzenbuch schreiben. Doch es kam bekanntlich alles anders.

Liebe zu Katzen ist geblieben

Joseph Ratzinger hatte immer Katzen um sich. Und das hat auch viel mit der Glaubenskongregation, die er leitete, zu tun. Die Institution liegt an einer Straße Roms mit hohem Verkehrsaufkommen, der Via Aurelia. Nicht selten retteten sich Katzen, die im Straßenverkehr verletzt wurden, in den Garten der Glaubenskongregation. Kardinal Ratzinger nahm sich der Katzen an, fütterte sie, pflegte sie wieder gesund. Beobachtete, wie sie sich wieder erholten. Über diese Katzen wollte er schreiben. Eine schöne Idee. Doch die Wahl zum Papst durchquerte diese Pläne. Was aber geblieben ist, ist die Tierliebe des Papstes.

Bild: sociopat_empat - Fotolia

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