Hunde haben Herrchen und Frauchen, Katzen haben Bedienstete

"Eine Katze gehört einem nie so richtig. Sie geht ihren eigenen Weg"

"Hund haben Herrchen und Frauchen, Katzen haben Bedienstete. Wer selbst eine Katze oder Hund hat, der weiß vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage", so Andreas Bippes von WelcherName. Die unterschiedlichen Eigenarten unserer Lieblingshaustiere kommen in den Garfield Comics sehr gut zum Ausdruck. Auf der einen Seite der selbstständige, selbstbewusste Garfield, auf der anderen Seite der treue Hund Odie, für den Garfield nicht selten nur Hohn und Spott übrig hatte. Denn Hunde sind weitgehend unselbständig, leben in einem Familienverband und brauchen eine Bezugsperson.

Für eine Katze sind Herrchen und Frauchen allenfalls Dosenöffner

Wer sich ein Haustier zulegen will, der steht nicht selten vor der Entscheidung "Hund oder Katze". Eine Katze gilt als pflegeleicht, selbstständig. "Eine Katze gehört einem nie so richtig. Sie geht ihren eigenen Weg. Oft entscheidet das bessere Fressen darüber, wo sich eine Katze häuslich niederlässt", so Andreas Bippes. Man muss sich bewusst sein - für eine Katze sind Herrchen und Frauchen allenfalls Dosenöffner. Katzen, die sich im Freien bewegen, können weitgehend ohne den Menschen auskommen. Sie können sich selbst ernähren. In der kalten Jahreszeit hingegen zieht es die Katzen ins Warme. Und dort wollen sie gestreichelt werden. Wer eine Katze immer um sich haben will, der sollte die Samtpfote zu einer Wohnungskatze erziehen. Und er sollte schon früh damit beginnen. Eine schon etwas ältere Katze, die Auslauf gewohnt war, kann man nicht ohne Weiteres zum reinen Stubentiger erziehen. Muss die Katze tagsüber alleine in der Wohnung sein, weil Herrchen oder Frauchen arbeiten, sollte man über eine zweite Katze nachdenken, da sonst Einsamkeit aufkommt.

Bild: Rita Kochmarjova - Fotolia

    Teilen