Wenn sich Hexen in schwarze Katzen verwandeln

Redaktion von WelcherName geht einem seltsamen Aberglauben nach

Unsere Hauskatze hat schon allerhand durchgemacht. Im alten Ägypten war sie ein heiliges Tier. Sie beschützte die eingelagerten Lebensmittel. Auch in Europa feierte die Katze einen Siegeszug. Sie war ein beliebtes Haustier, hielt sie doch Nagetiere vom Getreide fern. Noch im 20 Jahrhundert wird von Töpferöfen berichtet, in die man eine lebendige Katze reinwarf. Das sollte angeblich Glück bringen. Insbesondere schwarze Katzen wurden lange Zeit verteufelt. Die Menschen glaubten, dass sie Unglück bringen. Die Redaktion von WelcherName, der großen Datenbank für Vornamen, Katzennamen, Hundenamen, ist diesem Aberglauben einmal nachgegangen.  Im Mittelalter hatten Katzen einen schlechten Ruf. Katzen symbolisierten heidnische Gottheiten oder gar den Satan, hieß es insbesondere von Seiten der Kirche. Kurzum – Katzen verkörperten das Böse, wurden gerne in Verbindung mit Hexen und Magie gebracht. Deshalb gehört auch heute noch die Katze zur Grundausstattung einer Hexe.

Schwarze Katzen galten als gefährlich

War eine Katze auch noch schwarz, dann stellte sie etwas besonders Gefährliches dar. Schwarz war die Farbe des Bösen. Auch hielt sich der Aberglaube, Hexen würden sich in schwarze Katzen verwandeln und brächten Unheil. Insbesondere während der Hexenverfolgung hielt sich dieser Aberglaube. Vielerorts bringt eine schwarze Katze von links auch heute noch großes Urteil. Die linke Seite gilt als schlechte Seite. Daher auch der Begriff „linkisch“.

Bild: Freetrees - Fotolia

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