Erste Tage mit Katze

Die ersten Tage mit einer Katze - auf was muss man achten?

Ist die Katze im Haus, stellen alle fest, wie viel Spaß das Kuscheln, Streicheln und Spielen macht. Wir freuen uns über Zuneigung, Spieltrieb und Kreativität ohne Grenzen. Papierkugel, ein Wollknäuel, ein Tischtennisball ein Stofftier - aus vielen Dingen des Alltags können spannende Spielzeuge hergestellt werden. Jedes Kissen, jeder Teppich und jede Decke lädt zum Kuscheln mit der kleinen selbstbewussten Fellnase sein.

Wie gestalten sich die ersten Tage mit einer Katze?

Man hat sich schon vorab um die Erstausstattung gekümmert, damit sich die Katze schnell wohlfühlt und alles vorfindet, was sie benötigt. Man hat:

  • eine Transportbox gekauft oder von einem Katzenbesitzer in der Nachbarschaft ausgeliehen,
  • ein Katzenklo,
  • Katzenstreu,
  • Näpfe für Wasser und Futter,
  • einen Schlafplatz hergerichtet,
  • Spielzeug erworben,
  • gewohntes und / oder altersgerechtes Futter gekauft.

Das neue Zuhause ist für das Tier erst einmal eine große Umstellung. Katzen reagieren ganz unterschiedlich auf den "Tapetenwechsel". Große Begeisterung weckt das neue Zuhause nur selten. Umso wichtiger, dass man sich für die Eingewöhnung Zeit nimmt und es dem kleinen Stubentiger so leicht wie möglich macht.

Folgende Schritte haben sich bewährt:

  • Man sollte die geschlossene Transportbox in dem Raum abstellen, in dem auch die Näpfe und das Katzenklo abgestellt sind. Verhält sich die Katze ruhig, kann man die Box nach 15 oder 20 Minuten öffnen. Nach und nach wird die Katze "auftauen", das Zimmer erkunden. Man sollte sie dabei nicht überfordern.
  • Wenn gleich mehrere Kinder auf das Tier losgehen, es streicheln, hochheben, kann das für eine zügige Eingewöhnung wenig hilfreich sein.
  • Erst wenn die Katze erkennbar keine Angst mehr hat, den Schwanz nicht mehr einzieht, kann man mit dem Tier Schritt für Schritt, Zimmer für Zimmer, die restliche Wohnung erkunden.
  • Geben Sie dem Tier Zeit. Wenn sich die Katze verkriecht, beispielsweise unter das Sofa oder in den letzten Winkel in der Speisekammer, dann sollte man ausreichend Zeit zur Eingewöhnung geben. Man sollte sich immer vor Augen führen - für die Katze ist alles neu - Gerüche, Geräusche, die Umgebung, Menschen. Die wichtigste Bezugsperson im Leben eines kleinen Kätzchens - die Mutter - ist nicht mehr da.
  • Sollte eine Katze Zeit benötigen - keine Bange. Katzen sind unterschiedlich - die eine gewöhnt sich schneller an ihr neues Zuhause, die andere braucht etwas länger.
  • Die Gewöhnung an andere Haustiere sollte man langsam und vorsichtig vornehmen. Man darf die Tiere nicht überfordern. Wer mehrere Katzen hat, der sollte darauf achten, dass er mehrere Katzenklos, Näpfe und Schlafplätze vorhält. Experten betonen, dass man mehr Näpfe und Katzenklos als Katzen haben sollte - wer beispielsweise zwei Katzen in seinem Haushalt hat, der sollte mindestens drei Katzenklos zur Verfügung stellen.
  • Das Zimmer, in dem man eine neue Katze eingewöhnen möchte, sollte für andere Katzen und Haustiere tabu sein.
  • Wer möchte, dass die neue Katze ein Freigänger werden soll, der sollte sich auf eine ausgiebige Eingewöhnungszeit einstellen. Der Stubentiger sollte sich seines neuen Zuhauses absolut gewiss sein. Zu groß ist die Gefahr, dass die Katze einfach verschwindet. Auch sollte man das Tier an die Umgebung Schritt für Schritt heranführen. Kleinere Ausflüge reichen in den ersten sechs Wochen völlig aus. In dieser Zeit gewöhnt sich das Kätzchen auch an seinen (Ruf-)Namen.