Katzengesundheit

Katzengesundheit - ist die Katze gesund, dann freut sich auch der Mensch

Verantwortung für eine Katze übernehmen bedeutet auch, darauf zu achten, dass sie gesund bleibt. Wer wünscht sich nicht, dass der geliebte Stubentiger so lange wie möglich bei ihm bleibt. Katzeneltern können viel dafür tun, dass ihr Liebling gesund und munter ein langes und schönes Leben hat. Bis zu 20 Jahre und mehr können Katzen alt werde. Doch worauf muss ich achten, damit meine Katze lange gesund bleibt? Schon bei der Ernährung und dem Impfschutz fängt Katzengesundheit an. Katzenfutter sollte hochwertig sein und alle Inhaltsstoffe bieten, die wichtig sind für das Kätzchen. Auch sollte das Katzenfutter zur jeweiligen Lebenssituation des Tieres passen.

Katzengesundheit und Ernährung - zwei Seiten einer Medaille

So hat ein kleines Kitten andere Anforderungen an das Futter als eine ältere Katze. Ich eine Katze trächtig oder auch krank, kann man in Absprache mit dem Tierarzt Nahrungsergänzungsmittel verabreichen, um eine perfekte Versorgung der Katze zu gewährleisten. Der Tierarzt ist auch Ratgeber, wenn es um die richtige Futtersorte geht. Nährstoffe, Vitamine, Mineralien sollten auf die Katze abgestimmt sein. An die Futtermenge sollte man sich strikt halten. Eine Unterversorgung wie auch eine Überversorgung sind nicht gut für den Stubentiger.

Fellpflege, Augenpflege, Ohrenpflege - Katzenhaltung ist Verantwortung

Seine Katze stets im Blick haben, Veränderungen feststellen und die Pflege von Fell, Augen, Krallen und Ohren ernst nehmen - auch das ist verantwortungsvolle Katzenhaltung. Neben dem Katzenfutter gibt es weitere Faktoren, die die Katzengesundheit unmittelbar beeinflussen. Je nach Katzenrasse ist die Fellpflege wichtig. Bei Katzenrassen mit langen Haaren braucht die Katze bei der Pflege ihres Fells Unterstützung. Spezielle Bürsten sorgen dafür, dass das Fell der Katze nicht verfilzt und ausgefallene Haare entfernt bzw. herausgebürstet werden. Für Langhaarkatzen gibt es extra Bürsten-Sets. Ein kleiner Überblick über Langhaar Katzenrassen:

  • Heilige Birma
  • German Rex
  • Balineser Katze
  • Maine Coon
  • Sibirische Katze
  • Norwegische Waldkatze
  • York Chocolate
  • Perser
  • Ragdoll
  • Schottische Faltohrkatze
  • Russisch Blau

Katzen, die nicht Freigänger sind, brauchen gegebenenfalls Unterstützung bei der Krallenpflege. Nicht immer kann der Kratzbaum das Herumräubern im Freien ersetzen. Unbedingt sollte man sich mit einem Tierarzt besprechen. Auch sollte man die Ohren seiner Katze im Blick behalten. Parasiten wie insbesondere Milben können sich in den verwinkelten Gehörgängen einnisten. Der Tierarzt erklärt, wie Katzeneltern die Ohren schonend reinigen können.

Katzenpflege in den ersten Wochen zuhause

Üblicherweise erhält ein kleines Kätzchen in den ersten zwölf Woche wichtige Nährstoffe, die auch wichtig für die Stärkung der Abwehrkräfte sind über die Muttermilch. Übergeben wird die Katze mit einem ersten Impfschutz und einer Wurmkur. Wer beispielsweise seine Katze von einem Bauernhof übernimmt, der kann sich auf diese Erstversorgung nicht verlassen. Die Grundimmunisierung gegen

  • Tollwut,
  • Katzenschnupfen,
  • den katzenspezifischen Virsu FeLV (Feline Leukämievirus),
  • Katzenseuche

sollte dann ein Tierarzt wahrnehmen. Gut, wenn der Arzt nicht allzu weit entfernt ist - schließlich kann es sein, dass man ihn aufgrund einer akuten Erkrankung schnell aufsuchen muss. Eine Katze erhält vor allem in den ersten Lebensjahren immer wieder einen Impfschutz. Im Impfbuch wird genau festgehalten, wann der nächste Impfschutz fällt ist. Auf die Erinnerungspostkarte des Tierarztes sollte man sich nicht verlassen. Die Impftermine sollte man sich fest in den Kalender eintragen.

Regelmäßige Wurmkur ist bei Freigänger Katzen Pflicht

Dass Freigänger von Parasiten wie Würmern befallen werden, ist im Grunde genommen vorprogrammiert. Vor allem über Mäuse oder den Kot anderer Katzen finden Würmer oder Wurmeier den Weg in die Katze und leben dort als Parasiten. Dabei handelt es sich insbesondere um Wurmarten wie

  • Bandwürmer,
  • Spulwürmer,
  • Hakenwürmer.

Nicht nur im Interesse der Katzen, sondern auch im Interesse von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen sollte eine regelmäßige Wurmkur alle zwei bis drei Monate Pflicht sein. Entsprechende Wurmkuren - Pasten oder Tabletten - können beim Tierarzt erworben werden. Gleiches gilt für Parasiten wie Zecken und Katzenflöhe. Wer sein Haustier beobachtet, kann schnell für Abhilfe sorgen. Spezielle Zeckenhalsbänder helfen auch gegen Flohbefall. Spezielle ätherische Öle, die zwischen die Schulterblätter der Katze getropft werden, halten Parasiten fern. Auch hier sollte man den Tierarzt als ausgewiesenen Experten für Kleintiere befragen.

Aktiver Tierschutz: Wer nicht Katzenzüchter ist, sollte seine Katze kastrieren / sterilisieren

Zur verantwortungsvollen Katzenhaltung gehört auch das Kastrieren / Sterilisieren von Katze und Kater. Wer mit seinen Tieren keine Zucht betreibt, der sollte sich unbedingt zu diesem Schritt entscheiden. Eine Katze kann bis zu drei Mal pro Jahr Junge bekommen. Jeder, der schon einmal einen Wurf vermitteln musste, der weiß wie schwer das ist. Das Leid vieler Tiere kann durch eine konsequente Kastration verhindert werden. Der Eingriff ist unkompliziert, die Operationswunde ist schnell verheilt. Die Kosten halten sich zudem in Grenzen. Den Tierarzt sollte man wenigsten einmal pro Jahr aufsuchen. Oft ist der Impftermin ein willkommener Anlass, damit der Arzt die Katze in Augenschein nehmen kann. Dazu gehört auch, dass die Katze nach einer Anamnese gewogen wird. Wer all diese Handgriffe und Tipps, die zur Katzenhaltung einfach dazugehören, beachtet, der kann sich auf viele Jahre freuen, die er zusammen mit dem wundervollen Haustier Katze erleben kann.