Hunderassen

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Alles rund um Hunderassen

443-hunderassen-golden-retriever-jpgHunderasse und Familie sollen zusammenpassen. Es gibt so viele Hunderassen, da kann es für Sie schwierig werden, wenn Sie sich für ein vierbeiniges Mitglied entscheiden sollen. Denn alle Hunderassen haben Ihre eigenen Eigenschaften und Charaktere, und daher müssen Sie sich vor dem Kauf des vierbeinigen Lieblings Gedanken machen, ob der Hund seinem Rasse-Charakter entsprechend auch in Ihre Familie passt. Denn nicht jeder Hund kommt mit kleinen Kindern gut aus. Manche brauchen viel Bewegung und Zuwendung, andere wieder weniger. Einfach einen Hund aus einer der gerade in Mode geratenen Hunderassen zu nehmen, ohne sich vorher Gedanken über die Pflege und die vom Hund gewünschte Zuwendung zu machen, ist eher unüberlegt. Es ist wichtig, dass Hund und Familie zusammenpassen.

Viele verschiedene Hunderassen

Es gibt so viele verschiedenen Hunderassen, dass es schwer wird, hier die passende zu finden. Kleine, mittelgroße oder große Hunde, solche, die gerne schmusen und daher perfekt für Sie als Familie mit kleinen Kindern geeignet sind oder doch eine Rasse, die gefordert werden will. Vorab sollten Sie sich daher auch Gedanken machen, ob sie mit dem ausgesuchten Hund einen Hundesport betreiben möchten, oder ob dieser einfach nur zur Familie gehören soll und Sie gemeinsam Spaziergänge unternehmen möchten, die Hundeschule aber lieber meiden wollen. Haben Sie sich für eine der Hunderassen entschieden und passt diese gar nicht in Ihre Familie, dann kann es für alle sehr schwer werden. Denn für welchen Hund Sie und Ihre Familie sich auch entscheiden, Sie müssen immer bedenken für den Hund handelt es sich um eine Entscheidung über sein Leben. So gilt auch vor der Entscheidung für alle Hunderassen das Abwägen von Vor- und Nachteilen. Denn jeder Hund hat seine ganz speziellen Bedürfnisse und benötigt immer Zeitaufwand, ob er nun zu einer Rasse gehört die viel lernt und gefordert werden will oder eher zu den ruhigen Rassen.

Hunderassen werden in verschiedene Gruppen eingeteilt

Die vielen Hunderassen werden von der FCI, dem Züchterverband nochmals in zehn Hauptgruppen eingeteilt, zu denen die einzelnen Rassen angehören. Hierbei handelt es sich um die Folgenden:

So sind die Hunderassen, die zu den Gruppen der Begleit-und Gesellschaftshunde, zu den Terriern oder zu den Schnauzern gehören, oft für Familien mit Kindern gut geeignet, da sie sich in die Gemeinschaft einbinden und glücklich sind, wenn sie in ihrer Familie einen Platz haben. Hunderassen die zum Beispiel den Gruppen Treib- und Hütehunde, Stöber- Apportier- und Wasserhunden oder den Schweißhunderassen und Laufhunden angehören benötigen viel Zeitaufwand und Zuwendung, denn diese Rassen wollen gefordert werden, sei es auf der Jagd oder in einem Hundesport, wie zum Beispiel Agility.

Hunde News

Die aktuell beliebtesten Hunderassen

Immer gibt es beliebte und nicht so beliebte Rassen in den Familien. Manche Rassen sind der breiten Masse noch völlig unbekannt, andere wiederum können Sie an jeder Straßenecke sehen. Doch gerade besonders beliebte Hunderassen eignen sich gut als Familienhunde da sie freundlich und zugänglich sowie in der Regel mit etwas Hundeerfahrung auch leicht zu führen sind.

Terrierrassen - die sogenannten Kampfhunde

Die Terrier stehen in der Tat auf den ersten Plätzen der beliebtesten Rassen. Denn der Name Kampfhund ist irreführend und stammt aus einer anderen Zeit. Wenn Sie sich für einen American Staffordshire Terrier oder einen Bullterrier entscheiden, dann bekommen Sie eigentlich den perfekten Familienhund, wenn Sie diesem mit viel Liebe begegnen. Denn die Hunde dieser Rassen benötigen zwar ihren Freiraum und viel Auslauf, doch sie sind vor allem auch verschmust und verspielt und ihrem Herrn sehr zugetan. So hatte zum Beispiel der Staffordshire-Bullterrier im 18. und 19. Jahrhundert vor allem die Aufgabe, auf die Kinder aufzupassen und erhielt so auch den Namen „Nanny-Dog“. Aufgrund seiner Bisskraft wurden die Kampfhunde jedoch zu Hundekämpfen missbraucht und als gefährlich eingestuft.

Labrador und Retriever

Sehr beliebt und als freundlich und umgänglich bekannt sind die Hunde der Rassen Labrador und Retriever. Beide gehören zu den Jagdhunden, werden heute aufgrund ihrer großen Gelehrigkeit auch oft als Begleit- oder Diensthunde ausgebildet. Die Hunde dieser beiden Rassen haben zudem einen großen Bewegungsdrang und möchten auch geistig gefordert werden. Auch das Element Wasser liegt ihnen sehr. Aber diese Hunderassen sind vor allem für die Wohnung geeignet und somit die perfekten Familienhunde. Auch mit kleinen Kindern kommen sie gut zurecht.

Chihuahua

Die Hunde der Rasse Chihuahua waren schon immer Begleithunde. Daher sind sie besonders gut für eine Familie auch mit kleinen Kindern geeignet. Aufgrund ihrer Größe benötigen sie auch in einer kleinen Wohnung nicht viel Raum. Dennoch möchten sie beschäftigt werden, brauchen aber im Gegensatz zu den großen Hunderassen wenig Auslauf, da sie aufgrund ihrer Größe und der Beinlänge auch lange Spaziergänge gar nicht schaffen. Je nach Wesen des Hundes kann der Chihuahua auch ein guter Wachhund sein, der nicht jeden in die Wohnung lässt.

Rottweiler und Dobermann

Rottweiler und Dobermann gehören zu den Begleit- und Schutzhunden und werden daher auch gerne bei der Polizei angelernt. So komisch es sich auch anhört, so sind die beiden Hunderassen der Gruppe Molosser und Schweizer, Pinscher und Schnauzer zugeteilt worden. Diese Hunde haben ihren eigenen Willen und benötigen daher eine starke Hand und Führung. Sie sollten sich für eine dieser Rassen daher auch nur entscheiden, wenn Sie bereits Hundeerfahrung mitbringen, für Anfänger sind Dobermann und Rottweiler nicht geeignet. Da sie in der Regel ein freundliches Wesen besitzen, sind sie auch Familienhunde, die Anschluss an ihre Menschen suchen. Dennoch sollten Sie auf die Anschaffung verzichten, wenn es in der Familie kleine Kinder gibt. Ältere Kinder und Jugendliche hingegen können mit den Hunderassen auch einmal alleine gelassen werden. Natürlich benötigen diese Hunde aufgrund ihrer Größe auch viel Auslauf.

Schäferhund und Australien Shepard

Wie hier die Namen der Hunderassen bereits verraten, handelt es sich um Hütehunde. Diese Rassen benötigen einen besonders großen Zeitaufwand durch ihren Herrn, denn sie wollen gefordert werden. Langweilen sich diese Hunderassen, da ihnen keine Hüte-Aufgaben gestellt werden, kann das gravierende Folgen haben. Werden die Hunde jedoch täglich mehrere Stunden gefordert, zum Beispiel im Hundesport, dann sind sie liebevolle Familienmitglieder, die auch mit kleinen Kindern gut zurechtkommen. Wenn Sie sich jedoch für einen Hund aus der Gruppe Hütehunde entscheiden, dann müssen Sie wissen, dass Sie sich täglich mit dem Hund beschäftigen müssen, ein bis zwei Stunden in der Woche reichen hier meist nicht aus. Daher sind diese Rassen in der Regel auch nichts für Berufstätige, die den ganzen Tag außer Haus sind.

Hunderassen für Allergiker

Wenn sich in Ihrer Familie ein oder mehrere Allergiker befinden, die auch gegen Hundehaare allergisch reagieren, dann müssen Sie dennoch nicht auf einen vierbeinigen Freund verzichten. Denn gibt durchaus Hunderassen, die nur wenige Haare verlieren. Hierzu gehören die Rassen:

So gibt es bei den kleinen Hunderassen wie auch großen Rassen verschiedene Hunde, die kaum bis gar nicht haaren und daher auch bei Allergikern sehr beliebt sind. Vor allem der Pudel und die neu gezüchtete Rasse Labradoodle, bei der die besten Eigenschaften von Pudel und Labrador vereint wurden, sind in Familien mit Hundehaar-Allergikern tatsächlich sehr beliebt. Eine gewisse Fellpflege ist allerdings auch bei diesen Rassen unumgänglich, damit nicht doch abgestorbene Haare auf Couch oder Teppich zu finden sind.