Den richtigen Katzennamen finden

Tipps für Katzenliebhaber: Der passende Katzenname für Ihren Stubentiger. Jeder, der eine Katze als Weggefährte hat, kann es bestätigen: Katzen haben einen ganz besonders ausgeprägten Charakter und ihre eigene Persönlichkeit. Diese kann je nach Katzentyp ganz unterschiedlich sein, und jede Katze ist auf ihre Weise einzigartig. Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, die speziellen Eigenschaften ihrer Katze auch in deren Namen widergespiegelt zu sehen.

Doch den richtigen Namen für den geliebten Vierbeiner zu finden – das ist gar nicht so leicht. Soll es vielleicht etwas Klassisches, Alltägliches sein oder lieber ein ausgefallener, exotischer Name? Es gibt zahlreiche Anregungen für die unterschiedlichsten Arten von Katzennamen, dem Geschmack und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bevor Sie sich jedoch auf die Suche nach einem Namen für Ihre Samtpfote begeben, gibt es an dieser Stelle einige Ideen und Anregungen, die Ihnen dabei helfen sollen, die Suche ein wenig einzugrenzen und zu erleichtern.

Die Qual der Wahl – welcher Katzenname soll es nun sein?

Es empfiehlt sich, im Vorfeld die Ideen auf einer Liste festzuhalten, vor allem, wenn mehrere Personen in die Namensfindung mit einbezogen sind. Auf diese Weise können Sie die Auswahl eingrenzen auf jene Vorschläge, für die sich alle Beteiligten begeistern können. Manchmal hilft es auch, den Namen einfach einmal laut auszusprechen um zu testen, wie er sich anhört und um ein Gefühl für seinen Klang zu bekommen. Auf unseren Seiten existieren zahlreiche Vorschläge und Ideen, aus denen Sie den passenden Namen für Ihre Katze auswählen können. Die Funktionsweise ist recht einfach: Sie geben an, ob der Name für eine weibliche oder männliche Katze sein soll, legen fest, welche Buchstaben er enthalten und wie lang er sein soll. Die Länge der Namen kann variieren und wird von Ihnen selbst festgelegt. Sie können hier außerdem die aktuellen Top 50 der beliebtesten Katzen- und Katernamen einsehen und sich aus diesen Listen Anregungen holen.

Checkliste: Katzennamen

  • Kurze Katzennamen mit Vokal am Ende
    Der Katzenname sollte am besten kurz sein und klangvoll mit einem Vokal enden. Spätestens beim Rufen der Katze im Garten wird man froh sein, dass der Name nicht zu lang ist.
  • Lassen Sie sich etwas Zeit!
    Es ist sehr verwirrend für eine Katze, wenn sie umbenannt wird und einen anderen Namen bekommt. Daher sollte die Wahl gut überlegt sein. Lernen Sie Ihre Katze ein wenig kennen. Manchmal kommt die Idee schnell, manchmal muss sie etwas reifen.
  • Lustige Katzennamen? Besser nicht!
    “Stinky”, “Teufel” oder “Zicke” mag für den Moment witzig sein. Man sollte einem Tier aber immer mit Respekt begegnen – und das spiegelt sich nicht zuletzt auch in der Namenswahl wider. Zudem sollte man bedenken, ob man diesen Namen auch laut in den Garten rufen möchte.

Katzennamen nach Charakter

Der Katzenname als Spiegel bestimmter Eigenschaften

Ein besonderer Charakter verdient einen besonderen Namen. Aus speziellen Eigenschaften können Sie für Ihre Samtpfote leicht einen Namen ableiten. Egal, ob die Katze zum Beispiel besonders geschickt, klug oder schnell unterwegs ist, eher kuschelig und anhänglich oder scheu und ängstlich, für jede Persönlichkeit gibt es einen schönen und passenden Namen. Manche beziehen bei der Namenswahl ihrer Katze auch spezielle äußerliche Merkmale mit ein. Hat die Katze ein auffälliges Fellmuster, eine ausgefallene Farbe oder einfach generell ein ungewöhnliches Aussehen? Dies kann sich auch im Namen des Vierbeiners wiederspiegeln. Gestreifte Katzen werden häufig mit Namen wie „Tabby“ oder „Tiger“ versehen, während zu gefleckten Tieren beispielsweise „Flecki“ oder „Pünktchen“ gut passt. Weist die Katze ein sehr weiches oder langes Fell auf, bietet sich ein Name wie etwa „Puschel“, „Plüschi“ oder „Rapunzel“ an.

Einige Menschen achten darauf, dass der Katzenname eine bestimmte Bedeutung aufweist, die entweder auf die Katze oder den Menschen selbst Bezug nimmt. Mitunter erzählt der Name auch eine Geschichte darüber, wie die Katze in den Haushalt gekommen ist. Besonders bei Heim- und Fundkatzen wird das bisherige Schicksal der Katze häufig mit eingezogen in die Namensfindung. Wer wünscht, dass der Katzenname nicht nur einen schönen Klang hat, sondern von der Katze auch angenommen wird, sollte darauf achten, dass er nicht allzu lang und kompliziert ist, auf einem Selbstlaut endet und mehrere Vokale enthält, da sich Katzen solche Namen besser merken können.

Viele Katzen- und Katernamen leiten sich zudem vom Äußeren des Tieres ab. Samtpfote oder Tiger als Katzenname sprechen dabei eine eindeutige Sprache. Wichtig ist, dass Mensch und Tier sich auch dann noch mit dem Namen wohlfühlen, wenn aus dem niedlichen kleinen Kitten einmal eine stattliche ausgewachsene Katze geworden ist. Hilfreiche Tipps und Beispiele für beliebte Katzennamen finden sich in der umfassenden Datenbank von WelcherName. Es lohnt sich für angehende Katzenbesitzer, einmal darin herumzustöbern und nicht nur aktuelle Namen kennenzulernen, sondern zugleich etwas über ihre Bedeutung zu erfahren.

Rassetypische, internationale oder ausgefallene Namen für die Katze

Bestimmte Katzenrassen haben besonders hervorstechende charakteristische oder äußere Eigenschaften, die sich auch in rassetypischen Namen äußern können. So passen adlige Namen wie „Duke“, „Princess“ oder „Queen“ zum Beispiel gut zu edlen Rassen wie der Siamkatze oder der Britisch Kurzhaar, während exotische Rassen wie die Abessinier, die türkische Angorakatze oder die Perserkatze mit ausgefallenen arabischen oder türkischen Namen wie etwa „Yasmin“, „Samira“, „Soraya“ oder „Amir“ belegt werden können. Überhaupt sind internationale Namen immer mehr auf dem Vormarsch, viele Katzen tragen heutzutage englische, französische, skandinavische oder indische Namen, da viele Menschen der Katze einen einzigartigen und ungewöhnlichen Namen verpassen möchten. Manche geben ihrem Vierbeiner einen Namen aus einer Sprache, die es gar nicht mehr gibt. So tragen einige Katzen Namen, die beispielswiese aus alten Sprachen wie dem Altindischen oder Altgriechischen oder aber speziellen Mundarten entlehnt sind. Gern genommene Namensvorbilder für den Stubentiger sind des Weiteren Figuren und Gottheiten aus der nordischen, indischen oder römischen Mythologie. Hier bietet sich an, im Vorfeld zu schauen, welche Eigenschaften bestimmte Figuren haben – eventuell findet sich ja auf diese Weise ein Name, der gut zu Ihrer Katze passt.

Berühmte Katzennamen

Bücher, Serien oder Filme geben oft Hinweise auf den passenden Katzennamen

Sind Sie vielleicht ein Fan bestimmter Bücher, Serien oder Filmen und haben eine Vorliebe für ganz bestimmte Figuren und Helden? Diese könnten als Namensgeber für Ihre Katze fungieren. Namen wie etwa „Frodo“, „Legolas“ oder „Gimli“ aus den Herr der Ringe-Filmen oder „Harry“, „Hermine“ und „Ron“ aus der Harry Potter-Reihe erfreuen sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit. Für einige Film-, Fernseh- und Buchreihen wurden zum Teil eigene Sprachen entwickelt, so zum Beispiel das Elbische im „Herrn der Ringe“ oder Valyrisch aus der beliebten Serie „Game of Thrones“. Da es für die meisten dieser Sprachen auch eigene Wörterbücher gibt, ist es möglich, mit Hilfe entsprechender Übersetzungen einen besonders ausgefallenen Namen aus diesen Sprachen für die Katze zu finden. Denkbar ist des Weiteren der Name einer realen Figur aus der Geschichte.

Entwicklung bei Katzennamen

Mit Beginn der industriellen Revolution änderte sich allmählich das Rollenbild der Katzen. Die Wahrnehmung seitens der Menschen veränderte sich, sie wurde nicht mehr als reines Nutztier angesehen, sondern erlangte einen Status als Haustier. In dieser Zeit wurde verbreitete sich zunehmend die Angewohnheit, der eigenen Katze einen Namen zu geben, da sie von vielen Menschen immer häufiger als Hausgenosse und sogar Familienmitglied mit eigener Persönlichkeit angesehen wurde. Die Menschen bauten zur Katze eine besondere Beziehung auf, die über eine reine Zweckgemeinschaft hinausging, und versahen sie mit einem Namen, der oftmals einen Bezug zu speziellen charakterlichen oder äußeren Eigenschaften der Katze hatte. Ein Indikator, der diese Entwicklung belegt: Katzennamen verändern sich im Laufe der Zeit. Waren früher Katzennamen wie Minka oder Morle beliebt, die oftmals auf Wesensmerkmale oder das Aussehen der Katze verweisen, tragen Katzen heute immer häufiger Vornamen. Es sind Namen, oft Kurzformen von Vornamen, die einen Bezug haben zu einem lieben Menschen. Beispielsweise zur Großmutter oder zum Großvater.

Katzennamen ändern sich

Welche Namen für Katzen besonders beliebt sind, das ändert sich wie die Mode. Waren in den 80er Jahren Namen wie Minka oder Maunzi in, sind es heute vor allem Rufnamen mit internationalen Wurzeln, die viele für ihre Katze wählen. Katzennamen wie die Vornamen von Hollywoodstars zum Beispiel, erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Aber auch orientalisch klingende Namen für Rassekatzen sind gefragt. Viele Besitzer von Kater und Katze versuchen die Eigenschaften ihrer Katze mit dem Namen auszudrücken. Hamlet, Lady, Napoleon oder Madame zum Beispiel spiegeln dem Tier zugeschriebene selbstbewusste und vornehme Charakterzüge. Räuber und Schmusi dagegen stehen für die entgegengesetzten Merkmale des Tieres, das als Freigänger auf Mäusejagd geht und sich in den eigenen vier Wänden anschmiegsam und verschmust zeigt. Die Beliebtheit der verschiedenen Katzennamen hat sich – ebenso wie bei Menschennamen – im Laufe der Zeit mehrfach gewandelt und folgt oftmals bestimmten Trends.

Wissenschaftliche Disziplin Zoonomastik: Seit wann haben Katzen überhaupt Namen?

Es ist nicht genau belegt, seit wann Menschen ihren Haustieren Namen geben, denn die Idee der Tiernamenvergabe wurde bislang kaum erforscht, obwohl es seit Mitte des 20. Jahrhunderts sogar eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin, die Zoonomastik, gibt, die sich aus sprachlicher Sicht mit Tiernamen beschäftigt. Vermutlich erfolgte die Vergabe von Tiernamen aber mit Beginn der industriellen Revolution in einem höheren Maße, denn diese stellt einen Wendepunkt in der Wahrnehmung von Haustieren war. Speziell Katzen entwickelten sich in dieser Zeit vom reinen Nutztier, das für den Mäusefang zuständig war, weg zum Haustier, zu dem eine stärkere Bindung seitens der Menschen aufgebaut wurde. Diese Zuneigung zeigte sich unter anderem dadurch, dass der Katze eigene Persönlichkeitsmerkmale und individuelle Charakteristika zugesprochen wurde und sie in Folge auch einen eigenen Namen erhielt.

Beliebte Katzennamen und Katernamen

Wie soll die Katze oder der Kater heißen?

Egal, ob Sie sich nun für einen alltäglichen, klassischen Namen oder für eine kreative und ausgefallene Benennung entscheiden – die Auswahl auf ist groß und hat für jeden Katzentyp und Menschengeschmack etwas zu bieten. Bei uns finden Sie eine Liste mit den aktuell beliebten Katzennamen.

Die geläufigsten Katzennamen

Katzennamen / WelcherName Wer auf der Suche nach einem Namen für den Vierbeiner ist, stolpert früher oder später natürlich auch über die zahlreichen Klassiker, die es für die Samtpfote gibt (siehe auch Beliebte Katzennamen). Bestimmte Namen halten seit Jahren ihre Beliebtheit aufrecht und sind auch heute noch immer wieder anzutreffen. Hierzu gehören für weibliche Katzen beispielsweise die Namen „Minka“, „Kitty“, „Mimi“, „Miezi“ oder „Lucy“, um nur einige zu nennen. Zu den klassischen Katernamen zählen unter anderem „Felix“, „Mikesch“, „Leo“, „Tiger“, „Mohrle“ und „Charly“.

Beliebte weiblichen Katzennamen

  • Cindy
  • Cleo
  • Flora
  • Flory
  • Jacky
  • Kira
  • Kitty
  • Lilly
  • Lissy
  • Lucy
  • Luna
  • Mimi
  • Minka
  • Nicky
  • Zora

Alle weiblichen Katzennamen

Beliebte Katernamen

  • Blacky
  • Charly
  • Cosmo
  • Felix
  • Garfield
  • Gizmo
  • Gonzo
  • Krümel
  • Leo
  • Lucky
  • Mäxchen
  • Micky
  • Mikesch
  • Rocky
  • Speedy

Alle Katernamen